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Wertvolle Aspekte für Bürgerzentrum

Getüftelt, gezeichnet, gebaut Wertvolle Aspekte für Bürgerzentrum

Die Anforderungen waren hoch: Volksbank, Arztpraxen, Supermarkt, Feuerwehr und Bürgerzentrum auf den langen Geländeschlauch mit unterschiedlichen Höhen zwischen Grundschule und jetziger Draisinenbahnstrecke unterbringen, dazu rund 100 Parkplätze.

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Zwei der Entwürfe, hinten aus Westen, unten aus Osten: in der Mitte jeweils der Gebäuderiegel der Grundschule; oben Feuerwehr rechts, unten links, in der Mitte Supermarkt und Bürgerzentrum, Volksbank oben links und unten rechts.

Quelle: tol

Krankenhagen. Studenten der Fachhochschule Bielefeld, Campus Minden, haben getüftelt, gezeichnet und Modelle gebaut. Es sah ansprechend aus, und Professor Bernd Niebuhr versicherte, die Lösungen seien auch nicht verschwenderisch teuer.

„Vielen Dank für die wertvollen Aspekte – und gut, dass eine Verbindung zur Grundschule dargestellt wurde“, freute sich Ortsbürgermeister Gerald Sümenicht. „Aber besonders gefällt mir, dass gemeinsam für Krankenhagen im Mittelpunkt gestanden hat.“ Baudezernentin Elena Kuhls überreichte den Studenten Anerkennungsgeschenke und Urkunden über die Teilnahme an dem Planungswettbewerb.

Der Studentenwettbewerb zeigte, was machbar ist. Immer wurde die Feuerwehr am Südende des Geländes platziert, Zufahrt vom Kirchenanger, Ausfahrt zum Fuchsloch. Die Volksbankfiliale stand meist vorn an der Straße am Kirchanger, mal mit Arztpraxis, mal ohne. Der Lebensmittelmarkt mit 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche bildete im Erdgeschoss die Mitte oder den dritten von vier Baukörpern. Und das Bürgerzentrum fand sich fast immer im Obergeschoss.

Zur Grundschule hin wurde ein kleiner Platz dargestellt, den man von der Schule über eine Treppe oder Rampe erreicht. Aber es gab auch Lösungen mit einem überdachten oder verglasten Weg von der Schule ins Obergeschoss des mittleren Baukörpers, wo neben dem Bürgerzentrum auch mal ein Café platziert war. Es handelte sich immer um Flachdachlösungen, die Fassaden aus Putz oder Klinker passten sich der Umgebung an. Einmal wurde auf Anthrazit gesetzt, um die Gebäude hervorzuheben.

Ein anderes Mal waren alle Fenster einheitlich groß – Corporate Design. Bei einer weiteren Variante war das Fachgeschoss versetzt, was eine Arkade im Erdgeschoss ergab. Die Parkplätze waren verteilt, schwerpunktmäßig am Supermarkt. „Die Zahl von etwa 100 Stellplätzen ergibt sich aus den Nutzungen, von denen noch nicht klar ist, ob sie alle realisiert werden“, erklärte Kuhls.

Gewertet werden die Entwürfe nicht, stehen aber Stadt und Investor Volksbank in Schaumburg zur Verfügung. Die Feinplanung müsste das Geldinstitut bezahlen, das auch Nutzer für die Gewerbeflächen akquiriert. dil

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