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Wertvolle Münzen weg

Trickdieb schlägt zu Wertvolle Münzen weg

Zwei Krankenhäger sind offenbar Opfer eines Trickdiebes geworden. Beide hatten auf einem Flohmarkt in Bad Nenndorf einen Mann kennengelernt, der sich Robert Lockum nannte und erzählte, er habe Interesse an alten Taschenuhren und Münzen. Sie ließen ihn zu sich nach Hause - das war ein Fehler.

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Nach dem Besuch des Trickdiebs fehlten die wertvollsten Münzen der Sammlung.

Quelle: wm

Krankenhagen. Taschenuhren und Münzen sind Hobbys der Krankenhäger. Die beiden hatten dann auch nichts dagegen, dass der Mann angekündigte, er wolle sie zu Hause besuchen.

Ein Bestohlener schilderte, der angebliche Sammler sei dann bei ihm in der Wohnung von Anfang an „resolut“ aufgetreten und habe ihn „überrumpelt“. Der Mann sei auf den geschlossenen Schrank im Wohnzimmer zugegangen und habe gesagt: „Da hast du doch deine Münzsammlung.“ Die habe er sich dann zeigen lassen und jede Münze einzeln begutachtet, aber keine gekauft. Außerdem sei der Mann ins Schlafzimmer gegangen und habe die Nachttischschubladen aufgezogen.

Erst nachdem der Mann wieder gegangen sei, habe er bemerkt, dass der Schmuck seiner verstorbenen Mutter und die wertvollsten Münzen seiner Sammlung fehlten. Der Besucher habe die leeren Plastikkapseln der Münzen wieder in ihre Fächer gelegt, deshalb sei ihm der Diebstahl nicht sofort aufgefallen. Gestohlen worden seien Gedenkmünzen der Bundesrepublik Deutschland, ausgegeben noch zu D-Mark-Zeiten, unter anderem eine Schiller-, eine Markgraf-von-Baden- und eine Freiherr-von-Eichendorff-Münze. Der Krankenhäger beziffert den Schaden auf mehrere tausend Euro.

Sein Kollege habe ihm berichtet, der Mann habe bei ihm Taschenuhren und Goldschmuck entwendet.

Kriminalhauptkommissar Andreas Schmidt bestätigte, der Krankenhäger habe Anzeige erstattet. Ermittlungen der Polizei hätten bisher ergeben, dass der Besucher, wie nicht anders zu erwarten, einen falschen Namen und eine falsche Telefonnummer angegeben hatte. Der bestohlene Krankenhäger beschreibt seinen Besucher als gut angezogen, schlank, er habe akzentfreies Deutsch gesprochen, und er sei ein „Kumpeltyp“ gewesen, dem man eigentlich vertraut.

wm

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