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Zu viele Unfälle: Hilft Tempo 50?

Exten / Statistik Zu viele Unfälle: Hilft Tempo 50?

Im kurvenreichen Teil der Hohenroder Straße zwischen Exten und Strücken beklagen einige Extener zu viele Unfälle: Acht allein in letzter Zeit, meist bei Nacht und ohne Einschalten der Polizei.

Exten. Der Erste Stadtrat Jörg Schröder wusste immerhin von fünf polizeibekannten Unfällen seit 2009. Hilft eine Temporeduzierung von 70 auf 50 Stundenkilometer?

 Ortsbürgermeister Thorsten Kretzer regte ein niedrigeres Tempolimit an, da es auf dieser Teilstrecke oft auch schwere Unfälle gebe. Die Verkehrskommission aus Stadt, Polizei, Landkreis und Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln hatte sich die Straße angesehen. Daraufhin wurden rot-weiße Kurvenhinweise aufgestellt. Ob sie wirken, ist noch nicht ermittelt. Die Mittelmarkierung auf der Fahrbahn wird zudem noch nachgezogen. Schröder: „Es bestand Einigkeit, erst einmal mildere Mittel einzusetzen. Die Polizei schaut sich das nun mindestens ein Jahr lang noch mal an. Wenn da morgen ein Schild Tempo 50 steht, sind die Probleme nicht gelöst. Man muss aber auch überlegen, warum so viele Unfallfahrer einfach abgehauen sind.“ Ingrid Koch (SPD) fragte, warum für nur wenige Hundert Meter Tempo 70 gelte. Kretzer akzeptierte Schröders Antwort unzufrieden: „Da bleibt uns wohl nur, auf den nächsten Unfall zu warten.“

 Unzufriedenheit herrschte auch über die Umgestaltung des Angers. Anwohner und Ortsratsmitglieder beklagten Verkehrsgewusel auf den engen Wegen und den Parkplätzen. Vorschläge wie Einbahnverkehr, feste Parkplatzmarkierungen und Verkehrsberuhigung wurden in den Raum gestellt, aber am Ende fanden alle, Lösungen finde man nur bei einem Ortstermin. Der Ortsrat bat die Verwaltung, einen solchen anzuberaumen. Schröder wiederum forderte den Ortsrat auf, alle Betroffenen einzuladen.

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