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„Zu wenig gemacht“

Schaumburg / Ortsratssitzung „Zu wenig gemacht“

Antje Rinne (WGS) wollte bei der jüngsten Ortsratssitzung in Schaumburg von der Verwaltung wissen, wie oft der Randbereich der B83 auf der Westendorfer Landwehr gemäht und gereinigt werde, ob das Geländer im Bereich der Bushaltestelle ausgebessert wurde und ob die Bushaltestelle vor Schuljahresbeginn hergerichtet werde.

Schaumburg. Die Antwort der Verwaltung darauf fiel recht nichtssagend aus. Alles werde regelmäßig, bei Bedarf und im Zuge laufender Arbeiten erledigt, genaue Zahlen seien nicht ermittelbar und nähere Einzelheiten nicht bekannt.

 Sichtlich unzufrieden mit den Antworten wollte Rinne wissen, was genau denn regelmäßig bedeute und warum genaue Zahlen nicht ermittelbar seien. „Die Stadtverwaltung muss doch auch Protokoll führen“, wunderte sie sich, woraufhin ihr Parteigenosse Heinrich Sasse zur Seite stand: „Wir können mit diesen Antworten nicht zufrieden sein“, empörte er sich. „Egal, was sie machen, es ist zu wenig.“ Denn der Zustand sei nicht hinzunehmen. „Es wird nicht getan, was getan werden muss.“ In der Konrad-Adenauer-Straße werde laufend gemäht. „Alles für die Stadt“, polemisierte Sasse. „Wir zahlen doch auch Steuern.“

 Weitgehend zufrieden zeigten sich dagegen alle Fraktionen mit der Sperrung der Unabhängigkeitsstraße für Motorräder. Zwar wurde allgemein bedauert, dass es dabei auch gänzlich Unschuldige treffe, aber trotzdem wurde der Stadt für das Handeln gedankt. jak

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