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Todenmann das "Kirschendorf" Zum Vernaschen

„Wenn ich den ersten Wurm gefunden habe, dann mag ich nicht mehr.“ Dieser Satz eines Teilnehmers bei der Kirschenprobierexkursion, zu der Todenmanns Verschönerungsverein und der Verein Naturschutz und Heimatpflege Porta gemeinsam eingeladen hatten, führte direkt zum Hauptthema des Spaziergangs: den frühen Kirschsorten.

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Bei der Kirschenprobierexkursion lassen es sich einige Teilnehmer schmecken.

Quelle: cm

Todenmann. „Die frühen Sorten werden reif, bevor die verpuppten Kirschfliegen aus der Erde krabbeln und ihre Eier in die Früchte ablegen können“, erklärte Verschönerungsvereinschef Gerd Beu, der es mittlerweile auch in Sachen Kirschen zu einiger Expertise gebracht hat. Diese Früchte mit so herrlichen Namen wie Bernsteinkirsche, Flamentiner, Kassins Frühe oder Schöne aus Marienhöhe wären also durchaus auch für Vegetarier geeignet, scherzte der Heimatfreund, der jeden Kirschbaum seines Dorfes mit Vornamen zu kennen schien.

Todenmann das "Kirschendorf"

Vielerorts war das mit dem Namen auch nicht ganz so schwierig, denn Todenmann als „Kirschendorf“ widmet sich nicht nur mit besonderer Hingabe der Pflege seines Kirschbaumbestandes, zu dem viele alte und seltene Sorten zählen, es informiert Besucher auch in Form von kleinen Schildern am Baum über Namen und Eigenschaften. „Damit die Leute auch wissen, was sie klauen“, so Beu. Das „Klauen“ wäre dabei sogar an vielen Stellen erwünscht. „Ich bin richtig froh, wenn die Früchte der Bäume, die wir im öffentlichen Raum gepflanzt haben, auch gegessen werden“, so Beu. „Die meisten Menschen sind ja eher so wie mein Nachbar. Wenn ich dem die Leiter in meinen Kirschbaum stelle und ihm anbiete, er könne sich was pflücken, dann wird das nichts. Aber wenn ich ihm ein Eimerchen Selbstgepflückte hinstelle, dann sind die ruckzuck aufgegessen.“

Doch auch für alle, die gerne Kirschen essen, aber eher so wie dieser Nachbar gestrickt sind, ist in Todenmann gesorgt. Die längst zum Markenzeichen des Dorfes gewordenen Verkaufsstände vor einzelnen Privatgrundstücken sind wieder aufgebaut und locken mit reifen Früchten von Gelb bis Tiefrot.

Und die Todenmanner Kirschen schmecken, das konnten die Exkursionsteilnehmer feststellen, süß und lecker. cm

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