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Zweite integrative Gruppe in Escher?

Kindergarten Escher Zweite integrative Gruppe in Escher?

In Escher wird der Kindergarten erweitert, und zwar um einen 55 Quadratmeter großen Gruppenraum für eine Kindergartengruppe. Gleichzeitig stehen Umbaumaßnahmen an, die durch den Anbau notwendig werden. So werden der Eingangsbereich und der Flur verlegt. Der Anbau soll im vorderen Bereich erfolgen, damit die Spielfläche im rückwärtigen Areal bestehen bleibt. Schließlich sollen künftig mehr Kinder in der Einrichtung betreut werden, und die benötigen auch ein großes Außengelände.

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Dort wo die Kinder mit ihren Erzieherinnen stehen, soll demnächst der Anbau an die Kita Escher erfolgen. Ob der neue Gruppenraum dann für eine weitere integrative Gruppe genutzt werden soll, müssen die politischen Gremien nach der Sommerpause beschließen.

Quelle: la

ESCHER. Der Anbau der Kindertagesstätte in Escher ist vom Rat der Gemeinde Auetal beschlossen worden, und der Bauantrag liegt seit Mai beim Landkreis Schaumburg vor.

Ursprünglich war geplant, in der Einrichtung eine zusätzliche Gruppe für 25 Kinder zu schaffen, um den Betreuungsplatzbedarf im Auetal zu decken. Durch den Waldkindergarten, der am 1. August in Kathrinhagen eröffnet wird, besteht derzeit keine akute Platznot. „Deshalb haben wir es jetzt auch nicht mehr so eilig mit dem Anbau, der eigentlich schon zum 1. August fertiggestellt sein sollte“, erklärte Bürgermeister Heinz Kraschewski während der jüngsten Sitzung des Umwelt- und Bauausschusses in der Alten Molkerei in Rehren.

Trotzdem werde selbstverständlich so schnell wie möglich mit dem Anbau begonnen. „Sowie wir die Genehmigung haben und die Mitarbeiter des Bauhofes Zeit haben, geht es los“, so Kraschewski.

Doch für wen jetzt gebaut wird, das ist noch offen. „Wir könnten in Escher eine zweite integrative Gruppe einrichten“, erklärte der Bürgermeister. „Die baulichen Voraussetzungen erfüllen wir mit unserer Planung.“

"Der Bedarf ist da"

Für eine integrative Gruppe, die erste im Auetal wurde 2013 in Escher eingerichtet, muss ein Gruppenraum mit einer Größe von 54 Quadratmetern vorgehalten werden. Das sind aber nicht die einzigen Voraussetzungen für eine integrative Gruppe. „In einer solchen Gruppe werden 18 Kinder betreut – vier mit erhöhtem Betreuungsbedarf“, erklärte Kraschewski. Zusätzlich müssten eine Heilerziehungspädagogin und eine Sozialassistentin eingestellt werden. „Während die Pädagogin durch den Landkreis finanziert würde, müssten wir die zusätzliche Sozialassistentin bezahlen“, erläuterte der Bürgermeister. Außer dem Kostenanstieg in Sachen Betreuung durch den Waldkindergarten, würde eine zweite integrative Gruppe weitere zusätzliche Kosten verursachen.

„Der Bedarf ist da, denn derzeit müssen drei Kinder aus Rolfshagen in der Heilpädagogischen Kindergarten nach Rinteln gebracht werden, weil es in Escher keinen Platz mehr für Kinder mit besonderen Betreuungsbedarf gibt“, so der Bürgermeister. Man könne mit der zweiten integrativen Gruppe dem Bedarf gerecht werden und somit das Auetaler Betreuungsangebot im frühkindlichen Bereich abrunden. „Dazu sind wir aber nicht verpflichtet und wir müssen wissen, dass das zusätzlich den Haushalt belasten würde. Wie beim Waldkindergarten müssen wir entscheiden, was sich die Gemeinde leisten kann – Pflicht oder Kür?“, stellte Kraschewski in den Raum.

Nach der Sommerpause soll nun darüber in den verschiedenen politischen Gremien diskutiert werden. Die Entscheidung drängt nicht, denn vor 2018 würde ohnehin keine neue Gruppe eingerichtet werden. la

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