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1,9 Promille und ohne Fahrlizenz

Rinteln / Prozess 1,9 Promille und ohne Fahrlizenz

Mit einer Freiheitsstrafe von drei Monaten auf Bewährung hat Richter Christian Rost nun die erneute Trunkenheitsfahrt eines Rintelners (57) geahndet.

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Rinteln (maf). Der Hartz-IV-Empfänger war mit 1,9 Promille am Steuer seines Autos erwischt worden – direkt vor seiner Wohnung. Der Mann, der auch keinen Führerschein mehr hatte, muss demnächst zusätzlich 100 Stunden gemeinnützig arbeiten und noch eineinhalb Jahre auf seinen Führerschein verzichten.

 An einem Juni-Abend war eine Polizeistreife im Stadtgebiet unterwegs und erkannte den Wagen des Angeklagten. Dieser hatte den ganzen Nachmittag bis in den Abend hinein in Steinbergen getrunken und befand sich mit seinem Auto gerade vor seiner Haustür. Die Beamten kontrollierten den 57-Jährigen, dem seine Alkoholisierung kaum anzumerken war. Zunächst verweigerte dieser einen freiwilligen Alkotest, dann willigte er ein und musste mit zur Wache. Ergebnis der Blutprobe: 1,9 Promille.

 Nur drei Monate zuvor war der Angeklagte durch seine zweite Trunkenheitsfahrt aufgefallen, als er mit 1,5 Promille durch Rinteln fuhr. Im April wurde ihm die Fahrerlaubnis vorläufig entzogen. Nach der dritten Trunkenheitsfahrt wurde im August sein Auto beschlagnahmt.

 Staatsanwalt Timo Goldmann forderte die Einziehung des Wagens. Richter Rost sah davon ab und hob den Beschlagnahmebeschluss auf. Damit kann der Rintelner das Auto einem Angehörigen übergeben oder verkaufen.

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