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1000 Kinder kreativ und fröhlich

Weltkindertag 1000 Kinder kreativ und fröhlich

Die dreijährige Thea übt sich im Rasieren. Skeptisch schaut sie dabei immer wieder zu ihrem Opa und ist nicht sicher, ob das wohl alles so richtig ist. Sie vergnügte sich mit vielen anderen Kindern beim Weltkindertag.

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Überall gab es Dinge zu basteln, bauen und ausprobieren.

Quelle: tol

Rinteln. von Kerstin Lange

Nein, sie rasiert nicht ihren Opa, sondern einen Luftballon. Thea Niederdorf ist mit ihren Großeltern zum sechsten Rintelner Weltkindertag auf den Kirchplatz gekommen und sie hat, wie etwa 1000 weitere Kinder, eine Menge Spaß.

Das Luftballon-Rasieren hat der Kindergarten Gänseblümchen aus Engern bei dem bunten Fest angeboten. Insgesamt konnten die Jungen und Mädchen an 26 Ständen verschiedener Kindergärten, Schulen, Vereinen und Institutionen kreativ sein, spielen, ihr Glück versuchen und kleine Preise gewinnen.

„Es ist wirklich klasse, was hier auf die Beine gestellt wurde. Haben Sie schon bemerkt, dass hier kein Kind weint oder nölt? Schon das ist doch einfach nur schön“, sagte Marie Druvens, eine zufriedene Mutter, die mit zwei Sprösslingen an den Händen über den Kirchplatz schlenderte.

„Ich habe einen Knetball gemacht“, erzählt die fünfjährige Fenja. Sie habe einen Luftballon mit Mehl befüllt, einen zweiten Ballon drüber gezogen und fertig. „Und das Geräuscheraten war babyeinfach“, stellt sie noch fest. Schüler der BBS, Fachschule Sozialpädagogik hatten beides angeboten.

"Gut organisiertes Fest"

Am Stand des Nikolai-Kindergartens konnten die Kinder Flaschen mit Glitzerwasser füllen, Wurfbälle – mit Sand gefüllte und in bunten Stoffsäcken verpackte Luftballons – wurden beim Jugendhof Hirschkuppe gebastelt. Der Rintelner Carnevalsverein lockte mit Masken, die bemalt und beklebt werden durften. „Ich mache ganz viel Glitzer auf meine Maske und Federn“, sagte die sechsjährige Leni und zeigte ihr Kunstwerk. „Das ist ein gut organisiertes Fest, aber es fehlt das Kinderschminken. Die Kinder suchen das hier, denn sie sind gerne kreativ, aber sie mögen es auch, angepinselt zu werden“, meinte Lenis Mama, Anja Schmacke.

Das Fest für Kinder bis zwölf Jahren stand unter dem Motto „Kinder willkommen“ und daher wurden am Stand des Gymnasiums Ernestinum auch Fähnchen bemalt, beim Kindergarten „Klabauternest“ sollten die Eltern, während die Kinder auf Zeit Bauklötze nach Vorlagen stapelten, Willkommen in verschiedenen Sprachen den Ländern zuordnen. Sportlich ging es sowohl bei der VTR zu, die einen Kletterturm mitgebracht hatte, wie auch bei der Polizei, die zum Kicken in ein Kleinfeld einlud. „Das hat toll viel Spaß gemacht“, freute sich der siebenjährige Robert Pysar, seine vierjährige Schwester Lea hat lieber gebastelt.

Pro Rinteln, als Veranstalter des Festes, war zufrieden. „Heute waren rund 1000 Kinder hier und hatten Spaß. Sie haben viel erlebt, mitgemacht und werden den Tag sicher in guter Erinnerung behalten. Genau das wollten wir erreichen“, freuten sich Simone Niebuhr und Christiane Hoffmann von Pro Rinteln.

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