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170 Oldtimer kämpfen um Sieg

Rinteln / 170 Oldtimer kämpfen um Sieg

Die Schlange der Autos, die sich gestern ihren Weg in die Innenstadt suchte, wollte kein Ende nehmen. 170 Oldtimer haben an der 16. Rintelner Oldtimer-Weserberglandfahrt teilgenommen, mehr als jemals zuvor. „Wir haben erstmals alle eingegangenen Nennungen angenommen“, sagt Chef-Organisator Hans-Erich Scheffler.

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Nach der Rundfahrt sammeln sich die Fahrzeuge in der Innenstadt – sehr zur Freude der zahlreichen Gäste.

Quelle: Foto: tol

Harry Möller, Vorsitzender des veranstaltenden Motorclubs Rinteln (MCR), sah die Bestmarke gelassen: „Man weiß ja mittlerweile, dass man sich auf die Leute verlassen kann, da wird man ruhiger.“ Bereits um 6 Uhr gingen die ersten fleißigen Helfer ans Werk, um alles für das Eintreffen der Fahrzeuge auf dem Marktplatz vorzubereiten. Nach einem Frühstück im Ratskeller folgte der Start zu der rund 150 Kilometer langen Tour quer durch das Weserbergland. Über Eisbergen, Vlotho, Lübbecke, Rahden, Petershagen, Warber und Obernkirchen führte die Strecke das Teilnehmerfeld.

Mit dabei, und das auch noch am Steuer eines der ältesten Autos im Teilnehmerfeld, waren Klaus Ullrich und Helmut Thimm. Die Rintelner waren mit einem Opel Tourer, Baujahr 1932, unterwegs, den ihnen Besitzer Dieter Wilharm zur Verfügung gestellt hatte, der selbst in einem anderen Fahrzeug startete. „Es ist schon etwas Besonderes, solch ein altes Gefährt zu fahren“, sagt Ullrich. Wie auch sein Beifahrer hat er bisher an fast jeder Weserberglandfahrt teilgenommen, vergangenes Jahr wurden die beiden, die ihre Ehefrauen wie im vergangenen Jahr auf der Rücksitzbank dabei hatten, sogar Gesamtsieger.

Die Prüfungen, die an der Strecke zu absolvieren waren, gestalteten sich knifflig. Bei Sonderprüfungen waren Geschicklichkeit und Wissen gefragt. So musste beispielsweise möglichst passgenau geparkt oder eine vorgegebene Strecke rückwärts gefahren werden. Bei den Wissensprüfungen galt es unter anderem, Fragen aus der aktuellen Führerscheinprüfung zu beantworten oder alte Fahrzeuge anhand von Fotos zu identifizieren. Gegen 15 Uhr trafen die ersten Fahrzeuge wieder in Rinteln ein, wo sie von zahlreichen Zuschauern schon sehnsüchtig erwartet wurden.

Zu Gesamtsiegern wurden Peter Schulz und seine Schwester Christina Junghans aus Bodenwerder erklärt. Sie hatten in ihrem Alfa Romeo Montreal von 1973 nur acht Fehlerpunkte gesammelt.

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