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18-Jähriger rastet aus

Rintelner Polizisten beleidigt 18-Jähriger rastet aus

Ein 18-Jähriger hat die Rintelner Polizei in der Nacht zu Sonnabend in Atem gehalten.

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Mächtig Druck

Rinteln. Der polizeibekannte Mann trat zunächst eine Schaufensterscheibe der B-33-Apotheke an der Bahnhofstraße ein, dann wurde er selbst Opfer einer Körperverletzung und musste zum Schluss den Rest der Nacht in der Gewahrsamszelle verbringen, weil er die eingesetzten Polizeibeamten beleidigte und massiv Widerstand leistete.

Gegen 1.15 Uhr wurden laut Polizeiangaben drei junge Männer an einer Schaufensterscheibe der B-33-Apotheke von Zeugen beobachtet. Plötzlich klirrte es, und die Scheibe war kaputt. Offensichtlich war sie zumindest von einem der drei Männer eingetreten worden. Diese entfernten sich zunächst in Richtung Weseranger. Obwohl die jungen Männer von den Zeugen gut beschrieben worden waren, konnten sie im Rahmen der Fahndung nicht gefunden werden.

 Bei der Tatortaufnahme durch die Polizei wollte der 18-Jährige zusammen mit einem Freund gerade den Ort passieren, als er von einem Zeugen wiedererkannt wurde. Auf den 19-jährigen Freund aus Krankenhagen passte eine Beschreibung. Beide gaben trotz Zeugenaussagen an, mit der Sache nichts zu tun zu haben. Beide waren alkoholisiert. Ein Alkotest ergab bei dem 18-Jährigen einen Wert von mehr als 1,7 Promille, der 19-Jährige lag nur knapp darunter. Schließlich erschien dann auch noch der Letzte aus dem Trio, ein 16-jähriger Jugendlicher aus Rinteln.

 Die Beamten waren noch mit der Tatortaufnahme beschäftigt, als der 18-Jährige plötzlich auf der Erde mit einem anderen jungen Mann rangelte. Die Polizisten gingen dazwischen und konnte die Kontrahenten trennen. Der 18-Jährige war laut Polizei aber so aggressiv, dass er immer wieder zu seinem Gegner wollte. Da die Beamten sich deshalb stark auf ihn konzentrierten, gelang es dem Gegner, unerkannt zu entkommen. Der 18-Jährige sei nicht zu beruhigen gewesen. Bei der Festnahme mussten sich die Beamten anhören, dass sie „Bastarde“, „Wichser“, „Idioten“ und „Arschlöcher“ seien, wobei dies laut Polizei noch die harmloseren Ausdrücke gewesen seien. r

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