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216 Kilometer Arbeitsweg mit dem Rad

Rinteln 216 Kilometer Arbeitsweg mit dem Rad

66237 Kilometer haben 312 berufstätige Schaumburger seit Juni mit dem Fahrrad zurückgelegt – auf dem Weg zur Arbeit und wieder zurück nach Hause.

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Radlerin und Reisegewinnerin Heike Leister (Zweite von links) mit Margret Danger (von links), den AOK-Mitarbeitern Andreas Vietmeier-Thyssen und Marion Klöpper und der Leiterin der Schule Am Waldkater, Margret Böing.

Quelle: pk

Rinteln (pk). Die Krankenkasse AOK und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hatten in der gemeinsamen Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ dazu aufgerufen, an mindestens 20 Arbeitstagen auf das Auto zu verzichten und stattdessen mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Heike Leister von der Lebenshilfe hat als eine der Radler im Losverfahren einen Wochenendausflug nach Dresden gewonnen.

 „Ich fahre immer mit dem Fahrrad zur Arbeit, unabhängig von diesem Wettbewerb“, betont Heike Leister. „Denn ich bin schon während der Arbeit genug mit dem Dienstwagen unterwegs. Da ist der Arbeitsweg mit dem Fahrrad ein guter Ausgleich.“ 216 Kilometer ließ sie an 20 Arbeitstagen hinter sich.

 Heike Leister musste nur daran erinnert werden, jeden Arbeitsweg in einem Kärtchen der AOK festzuhalten und letztlich einzuschicken. Diese Aufgabe übernahmen Margret Böing, Leiterin der Schule am Waldkater, und Sekretärin Margret Danger, die die AOK-Aktion bereits seit Jahren für die Mitarbeiter der Lebenshilfe organisieren und koordinieren. Im Übrigen fährt auch Margret Danger stets mit dem Fahrrad zur Arbeit: 1,8 Kilometer hin und 1,8 Kilometer zurück.

 Das Gleiche galt lange Zeit für Margret Böing. Von Schaumburg aus legte sie Tag für Tag die zehn Kilometer zur Arbeit mit dem Fahrrad zurück. „Aber seitdem ich einen Hund habe, muss ich immer pünktlich zu Hause sein, weshalb ich inzwischen nicht mehr mit dem Rad zur Arbeit fahre“, sagt sie. Aber das Gassigehen halte sie ja schließlich auch in Bewegung.

 „Die Aktion ,Mit dem Rad zur Arbeit‘ soll der Motivation zu mehr Bewegung und damit der Gesundheitsvorsorge dienen“, sagt AOK-Pressesprecherin Marion Klöpper. Denn: „Wer seine Muskeln in Gang setzt, baut Stress und Anspannung ab.“ Eine zusätzliche Motivation könne freilich auch in den steigenden Kraftstoffpreisen stecken.

 Landesweit nahmen 35425 Radler an der Aktion teil. „Über neun Millionen Kilometer haben die Teilnehmer zurückgelegt“, sagt AOK-Kundenberater Andreas Vietmeier-Thyssen anerkennend.

 Auf die Reise nach Dresden freut sich Leister schon. „Ich bin noch nie dort gewesen, und vielleicht erkunde ich das Umland von Dresden auch mit dem Fahrrad“, sagt Leister.

 Der Preis, merkt Vietmeier-Thyssen augenzwinkernd an, sei im Übrigen nicht aus Mitgliedsbeiträgen, sondern ausschließlich von Sponsoren finanziert.

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