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5500 bunte Lebensfreudewecker

Rinteln / Pflanzaktion 5500 bunte Lebensfreudewecker

Der Sommerschmuck hat ausgedient, der Winterschmuck muss her. Deshalb sind Mitarbeiter des Baubetriebshofs dieser Tage emsig damit beschäftigt, die Sommerblumen aus den öffentlichen Beeten zu entsorgen und durch Stiefmütterchen zu ersetzen.

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Ann-Kathrin Gerber und André Pielemeier bepflanzen die Verkehrsinsel a, Pferdemarkt mit 200 orangefarbenen und 300 blauen Stiefmütterchen.

Quelle: tol

Rinteln. Damit Rinteln auch im Winter hübsch und einladend aussieht, erklärt Baubetriebshofsleiter Klaus-Ulrich Hartmann auf Anfrage unserer Zeitung.

 Seit Dienstag werden 5500 farbenreiche Stiefmütterchen gepflanzt, bis Anfang nächster Woche will der Betriebshof fertig sein. In ein bis zwei Dreier-Teams nehmen die Mitarbeiter die Pflanzungen vor, die Sommerpflanzen – Geranien und Petunien – werden entsorgt, die Erde gelockert, die Stiefmütterchen gepflanzt.

 Der Kauf der Stiefmütterchen sei von langer Hand geplant, werde es doch immer schwieriger, die Pflanzen in guter Qualität zu bekommen, sagt Hartmann. Und gute Qualität zeichne sich durch Robustheit aus. Robust müssen die Pflanzen nämlich sein, um den Winter zu überstehen.

 Deshalb bezieht die Stadt ihre Stiefmütterchen inzwischen von einem Händler im entfernten Münster. „Dort werden die Pflanzen noch vom Acker geerntet, statt wie die Discounter-Pflanzen im Gewächshaus gezüchtet“, merkt Hartmann an. „Diese Pflanzen sind eben so robust, dass sie auch ein paar Wochen unter eine Schneedecke überstehen. Sie sind danach vielleicht etwas ramponiert, aber sie erholen sich wieder.“

 Das könne man von den Discounter-Blumen nicht sagen, die seien nach dem Schnee tot. Diese Qualität habe zwar ihren Preis, sei aber noch überschaubar. Bei etwa 20 Cent das Stück liege man bei 5500 Stiefmütterchen in diesem Jahr bei rund 1100 Euro. „Und so ein nacktes Beet im Winter sieht ja auch bescheiden aus“, meint Hartmann.

 Die Sommer- und Winterbepflanzungen gehören zur Stadtbildpflege. „Rinteln ist ein schönes Städtchen, übersichtlich, sauber und aufgeräumt. Die Blumen wecken Lebensfreude, bei den Einheimischen wie bei den Besuchern. Da braucht sich Rinteln nicht zu verstecken.“

 Die Beete befinden sich in der Fußgängerzone, auf Verkehrsinseln und in den Eingangsbereichen von Parkeinrichtungen wie dem Blumenwall und stellen dort „Willkommensgrüße“ dar, so Hartmann.

 Die Stiefmütterchen bleiben bis Mai, wenn der letzte Nachtfrost überstanden ist. Dann rücken die Mitarbeiter des Baubetriebs wieder aus, um Rinteln sein Sommergewand anzulegen. pk

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