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„AG Bahn“ bündelt Widerstand

Mögliche Güterzugtrasse durch das Weserbergland „AG Bahn“ bündelt Widerstand

Gemeinsam wollen die betroffenen Kommunen nach eigenen Angaben nun „entschlossen“ gegen eine mögliche Güterzugtrasse durch das Weserbergland vorgehen.

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Rinteln/Weserbergland. Jüngst haben sich der Landkreis Hameln-Pyrmont, die Kommunen Bad Pyrmont, Coppenbrügge, Emmerthal, Hameln, Hessisch Oldendorf, Lügde, Rinteln und Salzhemmendorf sowie das Aktionsbündnis „BI Transit“ zur interkommunalen Arbeitsgruppe Bahn („AG Bahn“) zusammengetan.

 Ende 2015 will der Deutsche Bundestag über den neuen Bundesverkehrswegeplan entscheiden. Dann soll auch feststehen, wie es mit dem Güterbahnverkehr in der Region Hannover weitergeht. „Wir werden nicht unvorbereitet in die Diskussion gehen“, heißt es vonseiten der „AG Bahn“. Es komme jetzt darauf an, die Argumentation zu schärfen. „Zu diesem Zweck werden wir verschiedene Gutachten erstellen lassen, die sich neben juristischen Fragstellungen vor allem mit den zu erwartenden Auswirkungen des Ausbaus einer schweren Güterbahnstrecke beschäftigen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

 Rintelns Bürgermeister Thomas Priemer ist neben Hans-Ulrich Peschka (Bürgermeister Coppenbrügge), Heinz Reker (Bürgermeister Lügde) und Diethard Seemann (BI Transit) einer der Sprecher der neuen „AG Bahn“.

 Eines dieser angekündigten Gutachten, eine sogenannte Gefährdungspotenzialanalyse, hat die Stadt Rinteln unlängst bei einem Fachbüro in Auftrag gegeben. Dafür waren bisher Kosten von rund 20.000 Euro veranschlagt. Aus dem Rintelner Rathaus heißt es, dass auch die ostwestfälischen Kommunen Löhne, Vlotho, Bad Oeynhausen als Anrainer der Weserbahnstrecke Interesse am gebündelten Widerstand aus dem Weserbergland zeigten. Die Ostwestfalen gehören formell aber nicht zu der neu initiierten „AG Bahn“.

 Seemann weist unterdessen darauf hin, dass die Unterschriftenaktion der „BI Transit“ geradezu „sensationell gestartet“ und bislang von weit mehr als 10.000 Menschen aus dem Weserbergland unterzeichnet worden sei. Die Zielmarke ist aber noch lange nicht erreicht: 20.000 Unterschriften will die „BI Transit“ an Bundestagspräsident Norbert Lammert übergeben. r

 Gemeinsam wollen die Kommunen im Weserbergland und die „BI Transit“ gegen den Ausbau einer Güterbahntrasse kämpfen.

dpa

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