Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Abgespeckte Version

Erneuerung des Skateparks Abgespeckte Version

Wenn es nach Bürgermeister Thomas Priemer gegangen wäre, dann hätte der Skatepark an der Burgfeldsweide schon im Frühling erneuert werden sollen.

Voriger Artikel
Armformer für Zürich
Nächster Artikel
Rintelner Wasser überzeugt

Die Bauarbeiten für die Erneuerung des Skateparks sollen bald aufgenommen werden. Dann können die Rintelner Skater die Anlage in der Burgfeldsweide wieder voll auskosten.

Quelle: Foto/Archiv:wk

RINTELN. Allerdings auch für weniger Geld. So wenig, dass die Rintelner Skater sich nicht damit zufriedengaben und eine Spendenaktion starteten. Außerdem schaltete sich die Politik ein. Mit dem Ergebnis, dass für die Erneuerung des Skateparks statt der ursprünglich von der Stadtverwaltung kalkulierten 15000 bis 17000 Euro jetzt rund 41000 Euro zur Verfügung stehen. Aber: Inzwischen hat sich herausgestellt, dass auch dieser Betrag nicht ausreicht, um den Entwurf der Skater für den Park umzusetzen. Gebaut wird trotzdem. Und zwar „schnellstmöglich“, wie Andreas Wendt vom Bauamt der Stadt Rinteln auf Anfrage mitteilt.

Das Ausschreibungsverfahren für die Bauarbeiten ist abgeschlossen, jetzt muss nur noch das Rechnungsprüfungsamt in Stadthagen sein Okay geben, dann kann der Auftrag erteilt werden. Je nach Auftragslage der Firma, einem Fachunternehmen für Skateranlagen, stehen dann die Chancen, dass der Skatepark noch in diesem dritten Jahresquartal erneuert wird – wenn auch in abgespeckter Version.

35 000 Euro für "Hip Bank"

Waren ursprünglich zwei neue Elemente geplant, eine „Hip Bank“ sowie eine „Flat Rail“, kommt jetzt nur eines, das größere der beiden: die „Hip Bank“. Für das kleinere Element reicht das Geld, anders als von den Skatern kalkuliert, nicht aus. „Mehr ist leider nicht drin“, sagt Wendt.

Der Grund für die hohen Kosten besteht im Bau der „Hip Bank“, der allein mit 35000 Euro netto zu Buche schlage. Das Element ist nämlich kein Fertigteil, sondern wird direkt vor Ort gebaut. Das geht ins Geld, sodass auf das kleinere Element verzichtet werden muss. Vorerst. Heinrich Sasse, der für die Skater eine Spendenaktion für die Erneuerung der Anlage ins Leben rief, trägt sich mit dem Gedanken, wie man „aus sonstigen Mitteln“ doch noch etwas „über die abgespeckte Version hinaus“ schaffen kann, „vielleicht eine abgespeckte Version des kleinen Elements“, so Sasse. Überlegungen, zu denen sich Wendt nicht äußert. Die Stadt werde aber an bestehenden Elementen des Skateparks Ausbesserungen vornehmen.

Letzte Neugestaltung vier Jahre her

Skater Sebastian Denz ist froh, dass die Arbeiten aller Voraussicht nach in Kürze aufgenommen werden können. Und dass jetzt voraussichtlich doch nicht alle Wünsche der Skater für den Park in Erfüllung gehen, nimmt Denz gelassen auf: „Ich bin mir sicher, dass die Firma versuchen wird, mit der vorhandenen Summe das Maximum für den Skatepark herauszuholen.“ Denz hatte den Skatepark vor knapp 20 Jahren initiiert. Und obwohl er inzwischen Professor für Fotografie in Berlin ist, hängt sein Herz an dem Park.

Das letzte Mal ist die Anlage, ebenfalls unter Einbeziehung von Denz, vor vier Jahren für 50000 Euro neu gestaltet worden. Nachdem im Herbst 2015 mehrere Elemente des Parks aus Gründen der Verkehrssicherheit von der Stadt abgebaut werden mussten, setzte sich die Rintelner Skatergemeinde dafür ein, den Park wieder zu vervollständigen. pk

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

O’zapft is heißt es in der Stadthäger Festhalle wieder am Freitag und Sonnabend, 23. und 24. September. Dann dominieren die Farben Blau und Weiß in der Halle und fesche Frauen in farbenfrohen Dirndln tanzen auf den Tischen... mehr