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Adventszauber einen Tag länger?

Gesprächsrunde Adventszauber einen Tag länger?

Trotz vieler Regentage sind Schausteller und Einzelhandel mit dem jüngsten Rintelner Adventszauber sehr zu frieden gewesen. Schon jetzt werfen sie den Blick auf die Vorweihnachtszeit dieses Jahres – speziell darauf, wie lange die Budenstadt dabei geöffnet sein sollte.

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Quelle: pr.

Rinteln. Eine Gesprächsrunde aus Vertretern des Einzelhandels, von Pro Rinteln, der Schausteller und der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Nikolai hat sich mit Bürgermeister Thomas Priemer und Marktmeister Daniel Jakschik jetzt zu Rück- und Ausblick im Rathaus getroffen.

„Breite Zufriedenheit“ mit dem vergangenen Jahr habe es gegeben, stellte Jakschik fest. Im Großen und Ganzen soll es Ende dieses Jahres wieder so laufen. Der Einzelhandel verzichtet allerdings auf einen verkaufsoffenen Sonntag am 27. Dezember. „Esgibt keinen Grund, dann zu öffnen, denn wir müssten dafür ja einen anderen verkaufsoffenen Sonntag streichen“, sagt Jürgen Maack. „Und Arbeiten am quasi dritten Weihnachtstag, das wollen wir unserem Personal nicht zumuten.“

Stattdessen planen der Einzelhandel und Pro Rinteln, zur Eröffnung des Adventszaubers am 27. November ein „Christmas Shopping“ bis 22 Uhr anzubieten als Ersatz für das schon erprobte Moonlight Shopping. Jakschik: „Dann ist die Altstadt ja ohnehin voller Besucher.“

Bei den Schaustellern sieht es anders aus. „Die sagen immer, je länger, je besser“, teilt Jakschik auf Anfrage dieser Zeitung mit. „Aber die Schausteller finanzieren ja auch die sogenannte Nachspielzeit, während der Adventszauber eigentlich nur vom Freitag, 27. November, bis zum Dienstag, 22. Dezember, laut Satzung genehmigt ist sowie dabei von der Stadt Rinteln und dem Stadtmarketingverein Pro Rinteln unterstützt wird.“

Die Verlängerung muss jeweils vom Verwaltungsausschuss genehmigt werden. Als Ergebnis der Unterredung wird dem Verwaltungsausschuss vorgeschlagen, den Adventszauber diesmal bis einschließlich Dienstag, 29. Dezember, zu verlängern. Jakschik: „Dann sind ohnehin wieder viele Menschen in der Stadt, um Geschenkgutscheine einzulösen oder Weihnachtsgeschenke umzutauschen.

Und es bestand der Wunsch, für den Abschluss wieder die ‚Rio-Band‘ zu verpflichten, das machen die Schausteller selbst. Wie viel Musikprogramm wir vorher anbieten, hängt vom Budget und den Kosten ab.“ Im Haushalt sei so viel Geld eingeplant wie 2014, „aber der Haushalt ist von der Kommunalaufsicht noch nicht genehmigt“.

Die Kirchengemeinde St. Nikolai nimmt als unmittelbarer Anlieger und Organisator eigener Veranstaltungen traditionell an dieser Nachbesprechung teil. Sie äußerte keine Einwände, will aber an ihren Heiligabend-Gottesdienst auf dem Kirchplatz festhalten. dil

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