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AfD will in den Rat

Partei-Gliederung gründet sich in Rinteln AfD will in den Rat

Mit Blick auf die Stadtratswahl hat sich am Sonntag der Stadtverband Rinteln der Alternative für Deutschland (AfD) gegründet. Der Rintelner Zahnarzt Jens Wilharm wurde zum Vorsitzenden gewählt, Adolf Friedrich Rinne, ebenfalls Zahnarzt in der Weserstadt, fungiert als Schriftführer. Stellvertretende Vorsitzende ist Corinna Scheiper, Beisitzerin Maja Wilharm.

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Der Vorstand der AfD-Rinteln: Corinna Scheiper, Jens Wilharm, Maja Wilharm, Adolf Friedrich Rinne.

Quelle: pr.

Rinteln. In einer Pressemitteilung erklärt Jens Wilharm: „Selbstverständlich hat der Zeitpunkt der Stadtverbandsgründung auch etwas mit den Kommunalwahlen zu tun. Wir wollen für die Wahlen zum Rintelner Stadtrat antreten.“ Von den zehn AfD-Mitgliedern in Rinteln seien sieben zur Gründungsveranstaltung gekommen. „Das ist ein Erfolg.“ Wilharm ist bereits zuvor für die AfD in Erscheinung getreten. Er war bis Januar stellvertretender Landesvorsitzender in Niedersachsen, sprach am 13. Januar bei einer AfD-Demonstration in Erfurt.

 Deutschland beschrieb er dort als kurz vor dem Untergang stehend, sah die Situation als „eher schon fünf nach zwölf als fünf vor zwölf“. Die Demokratie sei bedroht, „die Lügengebäude der Altparteien und der Medien brechen nach und nach in sich zusammen“. Die Rede ist auf der Homepage des Kreisverbandes der AfD veröffentlicht worden.

 Im persönlichen Gespräch gibt sich Wilharm differenzierter. „Die Frage ist immer, wo man redet. Die Menschen dort wollen ja auch etwas hören.“ In Rinteln tickten die Uhren aber anders, fünf nach zwölf sei es dort auf keinen Fall. „Wir vor Ort machen nicht die Einwanderungspolitik. Wir reagieren nur. Wir müssen zusehen, dass wir so gut wie möglich damit klarkommen.“ Die Willkommenskultur, die Wilharm in Erfurt geißelte, gebe es auch in Rinteln nicht. Sehr wohl aber eine gute Hilfsbereitschaft den Flüchtlingen gegenüber. Zumindest ein Rintelner AfD-Mitglied sei aktuell auch in der Flüchtlingshilfe aktiv.

 Angesprochen auf die Frage, wieso jemand auf kommunaler Ebene die AfD wählen solle, sagt Wilharm: „Wer unterstützen will, dass normale Bürger aus der Gesellschaft in den Stadtrat einziehen und ganz normal dort mitarbeiten“, solle die AfD wählen. Man setze sich für direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung ein. Der Anspruch sei nicht, alles umzukrempeln.

 Er erhoffe sich, nach der Wahl einen bis drei Stadträte zu stellen. Mit welchen Kandidaten man antrete, entscheide sich im Mai. Bis zur Kommunalwahl wolle die AfD auch noch ein Programm für Rinteln vorbereiten. jak

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