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Alle 17 neuen Altenpflegerinnen haben schon einen Job

Verabschiedung Alle 17 neuen Altenpflegerinnen haben schon einen Job

Unter dem Motto „Schüler verabschieden Schüler“ sind an den Berufsbildenden Schulen Rinteln jetzt 17 neue Altenpflegerinnen verabschiedet worden.

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Geschafft: Die neuen Altenpflegerinnen nach der Zeugnisausgabe mit ihrer Klassenlehrerin Melanie Schutzka.

Quelle: pr.

Rinteln (r). „Dazu bereiteten die Schüler des ersten und zweiten Ausbildungsjahres nicht nur ein Büfett vor, sondern studieren Sketche ein oder gestalten Liedvorträge und überraschen die Absolventinnen der Abschlussklasse mit ihren Darbietungen“, teilt die Schule mit.

 Manche verborgenen schauspielerischen Schülertalente kamen dort zum Vorschein, als die Schüler Szenen aus dem Seniorenheim darstellten. Da gab es keine Mittagsruhe mehr, sondern die Bewohner „rockten“ lieber zu lautstarker Musik. Dann wurde dem Publikum vorgeführt, wie sich die Schüler der unteren Jahrgänge die anstrengende mündliche Abschlussprüfung vorstellen. Eine gelungene Szene, über die nicht nur die Absolventen lachten. Das Publikum mit Angehörigen und Freunden sowie Vertretern der Praxisbetriebe honorierten die Vorführungen mit kräftigem Applaus.

 Schulleiter Herbert Habenicht zitierte in seiner Ansprache renommierte Zeitungen, die über das geringe Einkommen und den Stellenwert der Altenpfleger berichteten. Er unterstrich die Wichtigkeit dieses Berufes in einer immer älter werdenden Gesellschaft, bewunderte alle, die diese Aufgabe annehmen, und rief zu gerechter Entlohnung auf.

 Abteilungsleiterin Sabine Nolte würdigte die Leistungen der Schülerinnen und blickte auf die drei Jahre der Berufsfachschule zurück. Aus den Zutaten Zeit, Motivation, Energie, Begeisterung, Neugier und Ausdauer mischte sie symbolisch kleine Abschlusstörtchen, die jeder Absolventin überreicht wurden. „Beim Auspusten der Kerze gehen ihre Wünsche für die Zukunft ganz bestimmt in Erfüllung“, sicherte sie den Absolventinnen zu. Auch dafür gab es Applaus.

 Für die besten Leistungen dieses Jahrgangs ehrten Habenicht und Nolte die Schülerinnen, die mit einem Notendurchschnitt besser als 2,0 die Ausbildung abschlossen: Anastasia Braun (1,9), Britta Löbbert (1,6), Bianca Lodorf (1,8), Valerie Rinne (1,9) und Angelika Westermann (1). „Well done – one of the best!“ steht auf den T-Shirts, die ihnen mit einer lobenden Anerkennung überreicht wurden.

 Aber auch die anderen Schülerinnen haben gute Leistungen gezeigt und freuten sich, die Abschlusszeugnisse von Klassenlehrerin Melanie Schutzka in Empfang zu nehmen. Uwe Förster vergab schließlich parallel zu den Zeugnissen ein Zertifikat „Altersbedingte Kommunikationsstörungen“. In den Berufsbildenden Schulen Rinteln erfolgt im Unterricht eine Profilbildung bezüglich altersbedingter Kommunikationsstörungen. Erworben wird das Wissen um kommunikationsbehindernde Auswirkungen von Alterskrankheiten und gelernt, pflegebedürftigen Senioren je nach Art ihrer Erkrankung individuell anzusprechen.

 Die neuen Altenpflegerinnen haben alle bereits eine Anstellungszusage: Ayla Aydin, Aysel Balci, Anastasia Braun, Melanie Breimeier, Franziska Eckel, Mona Krawietz, Sabrina Ladwig, Carina Lambrecht, Britta Löbbert, Bianca Lodorf, Annabel Lüdeking, Katja Nickel, Linda Niemeier, Madelaine Rauhut, Valerie Rinne, Angelika Westermann und Elmira Zoschke.r

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