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Alle Auflagen erfüllt

Große Eigenleistung Alle Auflagen erfüllt

Neue gesetzliche Bestimmungen halten zurzeit landesweit die Schützenvereine auf Trab. Geänderte Sicherheitsvorschriften bedingen umfangreiche Umbauten und Investitionen vor allem an den Schießständen. Auch die Rintelner Bürgerschützen haben ihren Außenschießstand auf Vordermann gebracht.

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Achim Weiß (von links), Oliver Sperlich und Michael Pairan stehen vor dem Kugelfang der renovierten Schießanlage.

Quelle: who

Rinteln. Etwa 2000 Mannstunden Eigenleistung waren dafür nötig. Bei einer Helferfete am vorigen Sonnabend durften sich die ehrenamtlichen Handwerker des Vereins feiern lassen und ein großes Dankeschön genießen.

„Zirca acht bis zehn Leute“ waren jeweils an den Arbeitseinsätzen beteiligt, schätzt der stellvertretende Vorsitzende Oliver Sperlich, der die Bauleitung hatte. Außer der Eigenleistung habe der Kraftakt noch zusätzlich rund 3500 Euro an Materialkosten verlangt, aufgebracht mit Unterstützung von Sponsoren sowie „zum größten Teil durch unseren Verein“.

Damit sei nicht nur der Schießstand technisch komplett überarbeitet worden. „Wir haben mehr gemacht als gefordert“, ergänzt Michael Pairan, der als Jugendleiter den Nachwuchs der Bürgerschützen betreut.

So seien für den amtlich bestellten Prüfer besonders die Außenanlagen wichtig gewesen, berichtet Achim Weiss als einer der Aktivisten des Bau-Teams. Auch die Umzäunung des Grundstücks im Eichenwäldchen sei erneuert worden, um ungebetene Besucher draußen zu halten.

Darüber hinaus habe die Überdachung des Schießstandes inklusive der Blenden eine Generalüberholung erhalten. Damit ist unter anderem die Erneuerung der Rückwand des 50-Meter-Außen-Schießstandes und der Kugelfänge sowie der Notbeleuchtung für die Fluchtwege und der elektrischen Anlagen verbunden.

Alles ist inzwischen amtlich abgenommen und das größte Bauvorhaben der Bürgerschützen seit Errichtung des Vereinsheimes beziehungsweise des Schießstandes abgeschlossen, erklärt Bauleiter Sperlich.

Als Angehöriger der jüngeren Generation hat er keine persönlichen Erinnerungen an die Zeit, als der ursprüngliche Neubau von 1966 in Betrieb genommen wurde. Dafür erinnert sich der langjährige Vorsitzende und amtierende Schützenoberst Heinrich Pape noch genau an den Start mit dem neuen Vereinsheim. Das sei nämlich sozusagen gleich zweimal eingeweiht worden.

Hintergrund: Schon kurz nach der Eröffnung im Jahr 1966 wurde es durch Brandstiftung zerstört – und innerhalb weniger Monate im Januar 1967 wieder errichtet, und zwar in der heutigen Form. „Damals hatten wir noch etliche Unternehmer im Verein, die uns das mit ihren Leuten ermöglicht haben“, erinnert Pape an die goldenen Jahre der Bürgerschützen.

Auf jeden Fall seien jetzt die äußeren Bedingungen für den geregelten Übungsbetrieb des Vereins und damit auch für die Nachwuchsarbeit gegeben, betont Jugendleiter Pairan. Gerade vor einigen Wochen hat seine eigene Tochter Jennifer zum zweiten Mal hintereinander den Titel Kreisjugendkönigin von den Kreismeisterschaften in Stadthagen mit nach Hause gebracht. „Mit 28 von 30 Ringen hat sie den ersten Platz belegt“, lobt der stolze Vater die 19-jährige, die vor zwölf Jahren als aktives Mitglied der Nachwuchsabteilung beitrat.

„Und zurzeit haben wir acht Jugendliche in allen Klassen, und immer wieder mal kommen auch Neue dazu“, so der Jugendleiter. Davon abgesehen seien weitere potenzielle Jungschützen bei den Übungsabenden jeweils donnerstags in der Zeit von 19.30 bis 21 Uhr „sehr willkommen“. who

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