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Am Ende dürfen die Zuschauer kosten

Rinteln Am Ende dürfen die Zuschauer kosten

Der Begriff Himmel und Erde steht für ein norddeutsches Kartoffelgericht, das gemeinhin etwas aus der Mode gekommen ist. Denn gebratene Blutwurst in Scheiben auf Stampfkartoffel-Brei, garniert mit heißem Apfelkompott, ist heute nicht mehr jedermanns Sache.

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Von Werner Hoppe

Das könnte sich allerdings ändern, nachdem Rintelns Bürgermeister Thomas Priemer und Andreas Kühne-Glaser, Superintendent der evangelisch-lutherischen Kirche, den Klassiker am Sonnabend live auf dem Wochenmarkt zubereitet haben. Denn jeweils nach Ende der drei Demo-Koch-Durchgänge durften die Zuschauer sozusagen den Geschmack von früher auf der Zunge und den Appetit auf mehr von solchen Gerichten mit nach Hause nehmen.

 Direkt auf dem Wochenmarkt kochen und ausschließlich mit Zutaten aus der Region, die es gleich nebenan frisch vom Erzeuger zu kaufen gibt. Das sei die Grundlage für die Koch-Show als Werbung für Markt und regionale Lebensmittel, erklärte Priemer den Rintelnern, die Bürgermeister und Superintendent in Aktion an Kochtopf erleben wollten. Mit Thomas Rathkolb und Christoph Rau hatten sich die beiden Hobbyköche sowohl den Direktor als auch den Küchenchef vom Hotel „Der Waldkater“ als professionellen Beistand an die Seite geholt. Priemer machte deutlich, dass Spaß am Kochen eine der wesentlichen Zutaten, jedenfalls für Männer, sei. Gewürzt mit kleinen Sticheleien – ganz wie im richtigen Leben oder bei den Fernsehköchen Lafer, Lichter, Schubeck & Co. holte das Quartett den Himmel auf die Erde auf dem Rintelner Wochenmarkt. Und Rathkolb nahm’s dabei gerne auf sich, dass sich die beiden „Lehrlinge“ über seinen Verbleib unterhielten und darüber, ob er daran gedacht habe, ein frisches Bier mitzubringen. Hintergrund: Rathkolb pendelte gelegentlich hin und her zwischen dem Küchenzelt und seiner Zweitküche im nahen Stadtkater. Denn da gibt es sowohl den Profi-Herd zum schnelleren Kartoffelkochen als auch den Zapfhahn fürs Bier aus der Region.

 BU: Fast fertig: Superintendent Andreas Kühne-Glaser (von links), Waldkater-Chef Thomas Rathkolb, Bürgermeister Thomas Priemer und Waldkater-Küchenchef Christoph Rau machen einen guten Kartoffelbrei.Foto: who

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