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An Lack kommt in dieser Saison keine vorbei

Rinteln An Lack kommt in dieser Saison keine vorbei

Sieben Models, Frauen aus Rinteln, eine davon erst 19 Jahre alt, eine andere bereits 70-jährig, sie präsentierten am 7. „Rintelner Fashion Day“ heitere Frühlings- und Sommermode, tragbar in fast allen Größen und anregend für besonders modebewusste Frauen ebenso wie für den eher sportlichen Typ.

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Sabine Brinkmeyer (3.v.l), Kosmetikerin Judith Lenz (r.) mit Friseurin Susanne Scherf (hinten M.) mit den Models.

Quelle: cok

Sabine Brinkmeyer, Inhaberin des Modegeschäfts „Alles mit Stiel“ am Marktplatz, hatte die Frauen mit ausgewählter Kleidung und Accessoires aus Italien, Deutschland und Dänemark angekleidet und das Team des Friseursalons „World of Hair“ für Frisuren und Make-up engagiert. Immer auf der Suche nach neuen Modefirmen und aufstrebenden jungen Marken können diese „Fashion Days“ mitten in der kleinen Stadt einen sinnlichen Eindruck der aktuellen Modetrends vermitteln.

 Zwar traten zwei der Models in knallroter Farbe auf, die eine in einem kurzen italienischen Mantel, die andere in einem engen Partykleid aus Jersey, dessen Auffälligkeit durch eine sportliche rote Jacke betont, durch ein dunkel gemustertes Jäckchen wieder abgemildert werden konnte. Doch im Mittelpunkt der Farbpalette standen die „Puderfarben“: Rosa, Pink und helles Grün, dazu Grautöne, die alle zusammen in verschiedenen Kombinationen besonders schön bei übereinander zu tragenden Shirts und Hemdchen zur Geltung kamen. Der Renner: Lange Shirts mit breitem Spitzenbesatz, durch dessen Muster die Farben der Hosen durchschimmern.

 „Es müssen nicht nur die Italiener sein, die unsere Mode bestimmen“, so Sabine Brinkmeyer. „Auch die Deutschen, ja, die Dänen sind bei uns im Kommen.“ Zu den von ihr bevorzugten Marken gehören „Jaques Britt“ mit eher burschikosen Blusen und Hemden, „Exit Brooklyn“ mit eng anliegenden Ski- und Dreiviertelhosen oder die weiblich-verspielte Mode von Christina Gavioli. Große Seidentücher, locker um den Hals geschlungen, bunte Lack-Taschen („Lack ist ein Muss, da kommt in dieser Saison keine drum herum!“) und hier und da ein Hut ergänzten die Outfits zu einem auf Harmonie ausgerichteten Gesamtbild. Wie in jedem Jahr bat Brinkmeyer auch diesmal wieder einen Friseur um kreative Zusammenarbeit, diesmal Susanne Scherf und ihre jungen Mitarbeiterinnen aus dem Friseursalon „World of Hair“ in Obernkirchen.

 Die waren ganz begeistert von den langen Haaren einiger Models und nutzten die Gelegenheit, Trendfrisuren mit vielen Flechtelementen zu kreieren, kunstvoll geschlungene schmale Zöpfe oder einen Dutt, der seitlich am Kopf sitzt. Das Make-up durfte mit Farben spielen, Türkis, Gelb, Blau. Wenn die sieben Frauen immer wieder zur Musik zwischen den vielen Gästen aufliefen und sich selbstbewusst darstellten, gab es fast ununterbrochen Beifall.

 Judith Lenz aus Obernkirchen machte Werbung für ihre Aloe-Kosmetik, darunter Gesichtsmasken, denen wahre Wunderwirkung nachgesagt wird; Donato Salonna vom „Gusti & Sapori“ erfreute die „Fashion Day“-Gäste mit Prosecco und kleinem Feinkost-Imbiss und Musiker Buck ließ es sich nicht nehmen, ein eigenes für Sabine Brinkmeyer komponiertes Liedchen zu singen: „Komm Sabine – gib uns den Frühling!“

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