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Alibi geplatzt –Türsteher verurteilt

Angeklagter zieht Einspruch zurück Alibi geplatzt –Türsteher verurteilt

„Mit dem Alibi ist nix“, hat Richter Christian Rost dem 29-jährigen Angeklagten unmissverständlich klargemacht. Nach kurzer Verhandlung nahm der Ostwestfale seinen Einspruch gegen den vor einem Jahr erlassenen Strafbefehl zurück.

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Rinteln. Damit bleibt es bei der ursprünglichen Sanktion: Der Mann muss eine Geldstrafe von 1000 Euro wegen Körperverletzung berappen, weil er im November 2014 als Türsteher der Diskothek „Happy Night“ einem Gast einen Faustschlag ins Gesicht verpasst hatte.

 Bis zuletzt hat der 29-Jährige behauptet, er sei zur Tatzeit gar nicht in Rinteln gewesen, sondern habe in einer Firma in Leipzig gearbeitet. Sein Pech: In Sachsen war dieser Tag ein Feiertag, dort wurde nicht gearbeitet.

 Rückblick: Aus nicht näher genannten Gründen soll der Türsteher am 1. November 2014 weit nach Mitternacht drei Gäste der Diskothek aufgefordert haben, das Tanzlokal zu verlassen.

 Die jungen Leute, darunter auch das spätere Opfer, kamen dieser Aufforderung nach. Als diese vor der Disko standen, so die Anklage, ging der Türsteher nach einer verbalen Auseinandersetzung zu einem der jungen Männer und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Das Opfer erlitt eine Schwellung an der Oberlippe.

 „Ich war an dem Abend gar nicht da“, beteuerte der Angeklagte zunächst vor Gericht und unterstrich seine frühere Einlassung, zur fraglichen Zeit in Leipzig gearbeitet zu haben. Zweifel daran bestanden von Anfang an. So wurde er dem Vernehmen nach von mehreren Personen am Tatort gesehen, unter anderem von einem Polizeibeamten. Im Wege der Rechtshilfe vernahm das Amtsgericht Leipzig im Januar auch einen leitenden Angestellten der Firma in Sachsen.

 Der Mann berichtete, dass es in dem Werk eine Zutrittskontrolle gibt. Danach hatte der Angeklagte zur Tatzeit nicht in Leipzig gearbeitet. Zudem Feiertag: An jenem Tag wurde im Werk nicht gearbeitet. maf

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