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Angst vor Hochwasser im Garten

Rinteln / Kendalstraße Angst vor Hochwasser im Garten

Der Starkregen, der vor wenigen Jahren den unteren Teil der Siedlung Kendalstraße in Rinteln unter Wasser setzte, ist bei den Anwohnern unvergessen.

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Rinteln. So auch bei Josef Bleile, Hausnummer 31. Deshalb ärgert es ihn, dass der Bauhof zwar einen Teil des Wassergrabens vom Regenrückhaltebecken bis zur Waldkaterallee geräumt hat, zum Teil sogar mit einem Minibagger, aber bei seinem Haus passierte nichts. Auf Anruf beim Bauhof seien dann noch mal drei Männer mit Spaten da gewesen und hätten geräumt, doch zufrieden ist Bleile damit nicht.

 „Wenn jetzt heftige Regengüsse kämen, dann läuft es in meinen Garten und mein Haus“, beklagt Bleile, der seit zwölf Jahren in der Siedlung wohnt. Seit Monaten weise er Bauhof und Stadtverwaltung auf den Handlungsbedarf hin.

 „Wir haben einen Teil des Grabens geräumt und sehen jetzt auch weiteren Handlungsbedarf, aber der zuständige Mitarbeiter hatte dann Urlaub“, sagt Heino Stemme vom Bauhof. Inzwischen ist alles erledigt. „Da wuchern jetzt noch Brennnesseln, aber die fallen mit dem Ende der Vegetationszeit in sich zusammen. Wir mähen dort aber vor Winterbeginn noch mal mit der Motorsense. Außerdem halten wir das Sieb sauber, durch das das Bachwasser von der Waldkaterallee in die Kanalisation läuft. Bei normalem Regen passiert da nichts. Und gegen Jahrhundertregen können wir uns nicht wappnen.“

 Bleile beklagt sich als Radfahrer auch über üppig wachsende Sträucher, die zwischen Mindener Straße und der ersten Kurve der Waldkaterallee Radfahrern zu wenig Platz lassen. „Den Bereich schauen wir demnächst noch mal an“, versichert Stemme. Verkehrsgefährdung dürfe es dort nicht geben, aber Radfahrer könnten ohnehin nach wenigen Metern die Straßenseite wechseln und den Radweg vor dem Fitnessstudio benutzen.

dil

 Zugewucherter Abflussgraben: Anwohner fürchten im westlichen Bereich des Baugebiets Kendalstraße beim nächsten Starkregen Überschwemmungen. dil

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