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Carsharing im Auetal Anmelden, einsteigen, losfahren

Fast alle Familien im Auetal haben zwei Autos – eine kostspielige Angelegenheit. Aber wer in den 16 Ortsteilen nur auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, ist wenig flexibel. Die Firma „app2drive“ aus Aschaffenburg will nun ein Stück mehr Mobilität ins Auetal bringen, nämlich Car-Sharing.

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 Die Gemeinde Auetal möchte die Car-Sharing-Fahrzeuge für Dienstfahrten von Beschäftigten und damit zur Kosteneinsparung gegenüber der Inanspruchnahme von privat genutzten Fahrzeugen verwenden. Zu welchen Bedingungen und zu welchen Konditionen will die Gemeinde mit „app2drive“ noch aushandeln.

Quelle: la

REHREN. . Network-Manager Peter Mentzel ist seit einigen Monaten in der Region unterwegs und führt Gespräche. „In Rinteln und Stadthagen könnten zum 1. November die ersten Fahrzeuge stationiert werden. Und wenn die politischen Entscheidungen in der Gemeinde Auetal ebenfalls gefallen sind, dann sehe ich auch dort die Möglichkeit, noch in diesem Jahr Car-Sharing anzubieten.“

 Der Rat der Gemeinde Auetal hat am Donnerstag einstimmig entschieden, dass der Firma jeweils ein Standort als Kfz-Parkplatz für die Bereitstellung von einem Car-Sharing-Fahrzeug in Rehren und Rolfshagen auf gemeindeeigenen Grundstücken zur Verfügung gestellt werden sollen. Zudem wurde einem Kooperationsvertrag mit „app2drive“ zugestimmt.

 „Die Gruppe SPD/Grüne begrüßt das sehr, auch weil die Stadtwerke dann auch E-Tankstellen in Rolfshagen und Rehren einrichten. Das ist ein richtiger Schritt in die Zukunft“, hatte Rüdiger Teich festgestellt. Das Mobilitätsangebot in der Gemeinde würde mit Einführung dieses Car-Sharing-Angebotes verbessert.

 In Rehren soll das Car-Sharing-Fahrzeug auf dem Parkplatz der Alten Molkerei stehen und in Rolfshagen auf einer Parkfläche im Einmündungsbereich Rolfshagener Straße/Kirchstraße.

Wie funktioniert das Car-Sharing? Die Firma „app2drive“ hat folgendes Modell geplant. Kunden melden sich im Internet bei einem Kooperationspartner oder in einem Bürgerbüro an, erhalten eine Kundenkarte, reservieren einen Wagen online, den sie mit der Karte aufschließen. Auch eine Vorausbuchung ist möglich. Der Schlüssel ist im Wagen. Braucht der Kunde das Auto nicht mehr, parkt er es am nächst gelegenen „app2drive“-Standort und loggt sich per Smartphone aus.

 Aber wie kommt jemand aus Rannenberg zur Station in Rehren? „Car-Sharing-Nutzer sind flexibel“, weiß Mentzel. Sie lassen sich von Freunden fahren, nehmen den Bus oder das Rad. Im Auetal soll die Anmeldung übrigens im Bürgerservice im Rathaus möglich sein.

Und wie teuer ist das Car-Sharing? Die Firma „app2drive“ bietet mehrere unterschiedliche Tarife von „Basis“ bis „VIP“, gestaffelt nach unterschiedlichen Ansprüchen der Kunden an eine Autonutzung. Im Tarif „Comfort“ zahlt man zum Beispiel für jede angefangene Stunde drei Euro, pro Kilometer 15 Cent, dazu eine monatliche Grundgebühr von 9,90 Euro.

 In Groß- und Mittelstädten wird das Car-Sharing bereits gut angenommen. Um auch in der ländlichen Region bestehen zu können, sucht „app2drive“ weitere Kooperationspartner. „Stadthagen und Rinteln sind dabei und jetzt wohl auch die Gemeinde Auetal. Auch aus Lemgo habe ich positive Signale erhalten“, freut sich Mentzel, denn je größer das Netz, desto besser und attraktiver ist das Angebot für die Kunden. Kerstin Lange

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