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Arbeitsagentur um 1400 Euro geprellt

Sozialbetrug Arbeitsagentur um 1400 Euro geprellt

Ein Fall von Sozialbetrug kommt einen Ostwestfalen teuer zu stehen: Der 28-Jährige, der falsche Angaben über den Beginn einer neuen Beschäftigung machte, muss nun eine Geldstrafe in Höhe von 1075 Euro zahlen.

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Quelle: Symbolfoto

Rinteln. Anfang 2015 hatte der damals Arbeitslose der Arbeitsagentur mitgeteilt, er werde am 1. April eine neue Tätigkeit aufnehmen. Tatsächlich fing er aber schon am 1. März bei einer hiesigen Firma an. Dadurch erhielt der Ostwestfale knapp 1400 Euro zu Unrecht.

Vor Gericht sagte der Mann, er habe eigentlich am 1. April anfangen wollen. Es habe damals mehrere Vorstellungsgespräche gegeben. In einem Schreiben an die Agentur nannte er auch den 1. April.

Tatsächlich fing er bereits einen Monat früher an, unterließ es jedoch, dies anzuzeigen. Durch einen Datenabgleich Mitte April flog der Betrug schließlich auf. „Ob das irgendwie untergegangen ist?“, fragte sich der junge Mann und beteuerte: „Es war keine böse Absicht.“

Knapp 1000 Euro sind noch offen

Inzwischen hat er damit begonnen, den Schaden zu begleichen: Er zahlt monatlich 100 Euro zurück, knapp 1000 Euro sind allerdings noch offen. In einem zweiten Verfahren verurteilte Richter Christian Rost einen 21-jährigen Praktikanten wegen Unterschlagung eines Handys zu einer Geldstrafe von 300 Euro. Der junge Mann war in der Silvesternacht in der Disco „Happy Night“ und hatte dort mit einer Bekannten an einem Tisch gesessen.

Darauf lag auch ein Handy, das ein anderer Mann offenbar beim Weggehen vergessen hatte. Der Angeklagte forderte seine Bekannte auf, ihm das Mobiltelefon unter dem Tisch zu geben. So kam er auch in den Besitz des Handys. Schließlich schritten die Sicherheitskräfte ein, auch die Polizei erschien. Noch am Tatort konnte das Gerät an den rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden.

„Ich war betrunken“, erzählte der Angeklagte vor Gericht und bereute zugleich sein Vergehen. Auch in diesem Verfahren folgte Rost mit seinem Urteil vollständig dem Antrag von Staatsanwältin Karin Dubben.  maf

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