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Artikel für 100 Euro eingesteckt

Verfahren eingestellt Artikel für 100 Euro eingesteckt

Ein Prozess um zunächst eingesteckte und später wieder abgelegte Ware ist für einen Ostwestfalen (39) nun glimpflich zu Ende gegangen: Richter Christian Rost stellte das Ladendiebstahlsverfahren gegen den Angeklagten ein. Der Mann sagt, er habe die Ware kaufen wollen.

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Quelle: SYMBOLFOTO (DPA)

RINTELN. Der Mann hatte vor zwei Jahren sechs Fußpflegeartikel für rund 100 Euro in seine Jacke gesteckt, die Ware aber später wieder in einer anderen Abteilung des Geschäfts abgelegt. Dabei erfolgte die Einstellung im Hinblick auf eine frühere Verurteilung: Denn im Januar war der 39-Jährige vom Amtsgericht Herford ebenfalls wegen Diebstahls und zusätzlich für „Schwarzfahren“ belangt und zu einer siebenmonatigen Freiheitsstrafe mit Bewährung verurteilt worden. Eine mögliche Sanktion wegen der eingesteckten Fußpflegeartikel wäre neben dieser Strafe nicht weiter ins Gewicht gefallen.

Der Mann wollte die Sachen kaufen

An einem Abend im Juni 2015 betrat der Ostwestfale ein Rintelner Warenhaus und steckte dann diverse Fußpflegeartikel in seine Jacke. Als er merkte, dass ein Detektiv ihn beobachtete, ging er schließlich in die Elektro-Abteilung und legte dort die Gegenstände ab. „Ich wollte die Sachen nicht nehmen“, erklärte der Mann vor Gericht. Demnach wollte er die sechs Produkte zunächst kaufen und steckte diese in seine Kleidung, weil es zu viel zum Tragen war. Eine Tasche hatte er nicht dabei. Dann habe er es sich anders überlegt und wollte die Sachen doch nicht mehr kaufen. Deshalb legte der Mann die Ware auch wieder ab. maf

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