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Was wird aus der Prince Rupert School? Bevölkerung beteiligen

Schon lange, bevor Flüchtlinge nach Rinteln kamen, hat in der Weserstadt die Frage angestanden, was aus der ehemaligen britischen Prince Rupert School wird, wenn sie denn mal nicht mehr benötigt würde.

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Quelle: pr.

Rinteln. Im Herbst 2014 haben die Briten ihren Standort in der Nordstadt verlassen. Seither gab es ansatzweise Überlegungen, was mit Schule und Gelände passieren solle. Unter anderem kam auch die Einrichtung eines Neubaugebietes ins Gespräch. Seit vergangenem Jahr wird die Schule als Notunterkunft für Asylsuchende genutzt. Die Frage, was auf lange Sicht aus der Prince Rupert School werden soll, ist dennoch offen.

Aus diesem Grund will die Stadt Rinteln in absehbarer Zeit die Öffentlichkeit an den Planungen beteiligen – Ziel ist die Aufstellung eines Rahmenplans für das gesamte Areal des ehemaligen Militärhospitals. Das betrifft auch umliegende Sportflächen in der Nordstadt. Dafür lädt die Stadt Rinteln alle an der Planung Interessierten zu einer Auftaktveranstaltung ein. Diese findet am Dienstag, 15. März, ab 18 Uhr im Brückentorsaal statt.

Liegenschaften befinden sich im Eigentum der Bundesrepublik

Im Einzelnen geht es dann laut Angaben der Stadt um folgende Bereiche: das ehemalige Schul- und Verwaltungsgebäude mit Internat und dazugehörigen Einrichtungen nördlich des Wilhelm-Busch-Weges (derzeit Notunterkunft), die ehemalige Sportanlage westlich der Kurt-Schumacher-Straße sowie das Sportgelände und die Grünfläche östlich der Kurt-Schumacher-Straße. Die ehemals von den Briten genutzten Liegenschaften befinden sich im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland und in der Verwaltung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima). Die Rintelner Verwaltung und die Bima streben nun für die insgesamt etwa 13 Hektar großen Schul- und Sportplatzflächen eine geeignete Fortentwicklung an.

Mithilfe eines städtebaulichen Rahmenplans sollen mögliche Folgenutzungen für das sogenannte „Konversionsgebiet“ herausgearbeitet und notwendige Grundlagen für die Bauleitplanung geschaffen werden. Nach Angaben der Stadt haben das Büro „IBoMa“ aus Dortmund und das Büro Junker+Kruse eine Arbeitsgemeinschaft gebildet und sind von Stadt und Bima mit der Entwicklung eines Rahmenplans beauftragt worden.

Frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit

Der städtebauliche Rahmenplan werde einen Weg aufzeigen, das Areal als einen Baustein im Stadtgefüge erleben zu können, heißt es seitens der Stadtverwaltung. „Die Einbindung des Geländes in den städtischen Kontext soll erarbeitet und Nutzungsvarianten dargestellt werden.“ Für den Planungsprozess sei die konkrete Bestimmung städtebaulicher Ziele erforderlich, die unter anderem durch Einbindung der politischen Gremien, durch eine frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit und den regen Austausch mit der Eigentümerin erarbeitet werden sollen.

Bürger haben bei der Auftaktveranstaltung am 15. März Gelegenheit, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben. ll, r

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