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Auto mit falschem Kennzeichen überführt

Rinteln / Prozess Auto mit falschem Kennzeichen überführt

Die illegale Überführung eines VW Polo von Lage nach Rinteln hat einem 28-jährigen Mann nun eine sechsmonatige Bewährungsstrafe eingebracht.

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Rinteln. Der Angeklagte, der sich zurzeit wegen anderer Taten in Strafhaft befindet, hatte von einem Ford das Kennzeichen abgeschraubt und an dem Polo befestigt. Ohne einen Führerschein zu besitzen, fuhr er anschließend mit dem Wagen nach Rinteln.

 Richter Christian Rost erkannte auf Urkundenfälschung sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis und folgte mit seinem Urteil dem Antrag von Oberstaatsanwalt Klaus Jochen Schmidt.

 Im August 2013 kaufte ein Rintelner den VW Polo, einen Bastlerwagen, in Lage. Der Mann betrieb eine Werkstatt in Rinteln, in der auch der Angeklagte arbeitete. Dieser wollte am Abend den noch in Lage stehenden Polo abholen – ohne Wissen seines Kollegen. Zuvor hatte der 28-Jährige die Kennzeichen von einem Kundenfahrzeug abgeschraubt, das sich auf dem Werkstattgelände befand. Mit den Schildern des Fords machte er sich auf den Weg nach Lage, befestigte die Kennzeichen am Polo und fuhr mit dem Auto und den falschen Kennzeichen nach Rinteln.

 Die Sache flog auf, der 28-Jährige wanderte ins Gefängnis. Dort verbüßt er momentan zwei Freiheitsstrafen, die das Amtsgericht Lemgo 2009 und 2010 gegen ihn verhängt hatte. In beiden Fällen ging es um mehrfachen Betrug und wiederholtes Fahren ohne Fahrerlaubnis. „Ich habe diesen Schuss vor den Bug gebraucht“, kommentierte der Angeklagte die Inhaftierung. Dass er nun mit einer Bewährungsstrafe davongekommen ist, hat er seiner guten Entwicklung seit dem Haftantritt zu verdanken. Der Mann ist inzwischen im offenen Vollzug und geht heute einer geregelten beruflichen Tätigkeit nach. Und er hat auch berechtigte Chancen auf eine Festanstellung in dieser Firma nach seiner Entlassung. „Sie werden jetzt 29 Jahre alt – machen Sie was aus Ihrem Leben“, wandte sich Rost in seiner Urteilsbegründung an den Angeklagten. maf

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