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Bald gibt es doch wieder Cevapcici

Rinteln / Restaurant öffnet bald wieder Bald gibt es doch wieder Cevapcici

Das Restaurant Croatia in der Detmolder Straße 1 ist wie berichtet seit Mittwoch Geschichte. Aber dass es in Rinteln damit kein Cevapcici mehr geben wird, stimmt nur bedingt.

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Roland Gottschalk will die Gaststätte in seinem Geburtshaus bald selber führen. Koch und Servicekräfte sind bereits engagiert.

Quelle: pk

Rinteln (pk). Denn schon in Kürze will der Inhaber des Hauses in der Detmolder Straße 1, Roland Gottschalk, das Restaurant wieder eröffnen – mit einem neuen Namen, aber mit Cevapcici auf der Speisekarte.

 Dadurch, dass der bisherige Restaurantbesitzer Zoran Gaspar noch vor Ablaufen des Pachtvertrages das Restaurant aufgegeben hat, sei Gottschalk in Zugzwang gekommen, einen Nachfolger zu finden. „Das ist in zwei, drei Wochen gar nicht so leicht“, sagt er. Zwar habe er einen Interessenten finden können. Der habe den Schritt in die Selbstständigkeit dann aber doch nicht wagen wollen.

 Damit es aber gar nicht erst zu einem längeren Leerstand kommt, hat sich Gottschalk kurzerhand dazu entschieden, die Gastronomie selber weiterzuführen.

 Einen Koch und Servicekräfte habe er bereits für sich gewinnen können. An der Einrichtung werde er zunächst keine großen Änderungen vornehmen. Allein die Küche wolle er erweitern. Das müsse allerdings noch vorher mit dem Bauamt abgeklärt werden.

 Aus diesem Grund könne er allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, wann genau das Restaurant neu eröffnet wird. Nur so viel: „So schnell wie möglich“, sagt Gottschalk.

 Die Küche solle mediterran ausgerichtet sein, hauptsächlich italienisch, aber nach wie vor auch mit einigen kroatischen Gerichten, Cevapcici inklusive.

 Erfahrung mit der Gastronomie habe Gottschalk zwar nicht – mit der Selbstständigkeit aber allemal. „Ich war 34 Jahre als Zahntechniker selbstständig“, sagt er. „Ich weiß, wie es in der Selbstständigkeit läuft.“

 Das Haus in der Detmolder Straße 1 ist Roland Gottschalks Geburtshaus, dort ist er aufgewachsen. Sein Großvater war einst Besitzer und Wirt des Gasthofes „Zum Kroll“, gegenüber der Detmolder Straße 1, wo sich heute der WEZ-Markt befindet.

 „Zu Zeiten der Pferdegespanne gab es einige Pferde, die schon von alleine aus Erfahrung ausscherten und hier stehen blieben“, sagt Gottschalk über die Bedeutung des einstigen Gasthofes. 1988 wurde die Gaststätte geschlossen, 1989 das Gebäude abgerissen.

 Vor diesem Hintergrund liebäugelt Gottschalk damit, sein in Kürze eröffnendes Restaurant „Am Kroll“ zu nennen – in Erinnerung an die Gaststätte seines Großvaters, an die sich sicher noch viele Rintelner erinnern würden.

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