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Bauwagenburg für Jugendliche

Kinderschutzbund zieht positive Bilanz Bauwagenburg für Jugendliche

Wenn das Kind eine Hausaufgabe fertig hat, bekommt der Hund ein Leckerli. Derjenige, dem diese Vorgehensweise seltsam erscheint, der denkt vielleicht anders darüber, nachdem er den Film des Kinderschutzbundes über den Einsatz von Therapiehund „Lotta“ zu sehen bekam.

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Pause: „Teenie-Coaches“ und Jugendliche ruhen sich nach der gemeinsamen Arbeit aus. Sie wollen sich ihren Traum verwirklichen und in Exten eine Bauwagenburg bauen.

Quelle: cm

Rinteln. Der Film macht deutlich, dass Kinder es lieben, den Hund zu füttern, und dafür auch bereit sind, sich anzustrengen. So nimmt ein sehnsüchtig auf das nächste Leckerli wartender Hund auf seine Art am Gelingen der Hausaufgaben teil und spornt Konzentration und Durchhaltevermögen des Kindes noch weiter an.

 Von dieser Hilfe vonseiten eines Hundes und seinem Frauchen Martina Platen profitieren seit dem vergangenen Jahr die Kinder im Hort des Kinderschutzbundes in Rinteln. Damit sei außer dem therapeutischen Reiten, das schon lange zum Programm gehöre, ein zweites Standbein mit tiertherapeutischem Hintergrund entstanden, erklärte die Vorsitzende Petra Rabbe-Hartinger bei der Hauptversammlung des Kinderschutzbundes.

 Neues gab es auch aus dem Bereich des „Teenie-Coach“-Projektes zu berichten. Ein Grundstück sei gefunden worden, auf dem die Jugendlichen ihren Traum – eine Bauwagenburg – verwirklichen können. Den ersten Bauwagen gibt es bereits, und man habe auch schon begonnen, das Terrain vorzubereiten. Ansonsten würden alle bewährten Projekte für Kinder und Familien, von Pekip- und Kochkursen, über „Starke Eltern, starke Kinder“-Seminare, Patenprojekte und Kleiderkammer wie gewohnt weiter geführt. Für das laufende Jahr habe sich der Vorstand vor allem vorgenommen, das Informationsmaterial zu aktualisieren und sich um die Website zu kümmern. „Die Seite ist zwar gut gepflegt“, meinte Rabbe-Hartinger, „aber es fehlt ihr an Pep.“ Zudem steht in diesem Jahr das Sonnenblumenfest ins Haus, das alle zwei Jahre ausgerichtet wird. Die Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren, versicherte die Vorsitzende. Dafür brauche man wieder etwa 100 Torten, erinnerte sie die Mitglieder und mahnte: „Man kann gar nicht früh genug anfangen, Mithelfer zu suchen.“

 Mit der Ankündigung, dass die Rintelner Geschäftsleute bald mit ihrem Besuch rechnen können, meldete sich Lydia Wallenstein zu Wort. Sie werde, wie gehabt, Sachspenden für die Tombola sammeln.

 Für die ausscheidenden Beisitzerinnen Sabine Berning und Rita Kniewske rückten Jutta Wilkening und Meike Wollschläger nach. Satzungsgemäß mussten auch die anderen Vorstandsmitglieder noch einmal gewählt werden. Die Wahlleitung übernahm der Erste Stadtrat Jörg Schröder. Das Wahlergebnis fiel eindeutig aus: Petra Rabbe-Hartinger bleibt Vorsitzende, Dirk Ackmann ist ihr Stellvertreter, Claudia Bloch Kassenwartin. Schröder selbst wurde zum Kassenprüfer gewählt. cm

Coaches gesucht!

Bereits seit September 2014 nutzen sechs Teenager das „Teenie-Coach“-Projekt. Es ein Angebot des Kinderschutzbundes für Jugendliche zur persönlichen Begleitung und Unterstützung durch einen Coach. Die wöchentlichen Treffen mit den Trainern nutzen die Teenager für gemeinsame Unternehmungen, Backen, Kochen oder für Fragen zur beruflichen Zukunft und zur schulischen Unterstützung oder einfach zum Reden und Zuhören. Da weitere Teenager aus der Gruppe noch auf einen passenden Coach warten, sucht Projektleiterin Susanne Meyer ab sofort Frauen und Männer, die auf ehrenamtlicher Basis einen Teenager im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren eine Zeit lang auf seinem Lebensweg zu begleiten. Als Vorbereitung auf diese Aufgabe startet beim Kinderschutzbund Rinteln am Dienstag, 5. Mai, eine kostenlose Schulung. Interessenten können sich unter den Rufnummern (0 57 51) 9 93 30 66 und (0 151) 54 65 17 64 bei Susanne Meyer anmelden. Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es auf der Internetseite www.kinderschutzbund-rinteln.de. r

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