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Behinderte nicht ausgrenzen

Rinteln / Bundestagsbesuch Behinderte nicht ausgrenzen

Beschäftigte und Mitarbeiter der Lebenshilfe-Werkstätten aus Rinteln und Stadthagen besuchten auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy (SPD) kürzlich für einen Tag die Bundeshauptstadt.

Rinteln (r). Die Schaumburger Gäste nutzten die Zeit für eine Erkundung der Mitte Berlins und des Reichstagsgebäudes, einschließlich der Besuchertribüne und der inzwischen weltbekannten Kuppel. Bevor er sie zu einem Mittagessen einlud, nahm sich Edathy eine Stunde Zeit für ein Gespräch mit der Lebenshilfe-Gruppe.

 Wie man die Chancen behinderter Menschen auf Bildung verbessern, und wie man ihnen den Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtern kann, das waren zwei der Themen der Zusammenkunft. Edathy erklärte dazu: „Es darf kein Ausgrenzen und Aussortieren von Menschen geben, stattdessen muss das Ziel gleichberechtigte Teilhabe sein.“

 Und auf die Frage, ob der Zugang zum Reichstagsgebäude behindertengerecht sei, weil zwei der Bundestagsabgeordneten auf einen Rollstuhl angewiesen seien, sagte er entsprechend: „Nein. Das ist so, weil das ein Haus ist, das für jeden da ist und deshalb auch für jeden möglichst ohne fremde Hilfe zugänglich sein muss.“

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