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Bei Herbstwetter drehen Schnäppchenjäger auf

Rinteln / Markt Bei Herbstwetter drehen Schnäppchenjäger auf

Trotz der niedrigen Temperaturen beim „Schnäppchen- und Häppchenmarkt“ in der Rintelner Innenstadt haben die Verkäufer hinter ihren Ständen keine kalten Füße bekommen – im Gegenteil, sie zeigten sich zufrieden. Während es wegen des Nieselregens zwar viele Schnäppchenjäger in die warmen Läden zog, tummelten sich die Wetterfesten vor den Häppchen-Buden auf dem Marktplatz. Sie genossen eine kulinarische Vielfalt, die von Reibekuchen und Crêpes über Fisch und Würstchen bis hin zu Gebäck aus dem Holzbackhofen reichte.

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Bei der „Rintelner Silvesterinitiative“ wurden gebrauchte Bücher für einen guten Zweck verkauft.

Quelle: lau

Rinteln (lau/pk). Wer sich dagegen zu Hause selbst als Koch probieren wollte, schlug bei der Buchhandlung Sedlmair zu. Das meist gekaufte „Piraten Kochbuch“ für nur einen Euro war „der Renner“, wusste Verkäuferin Karin Hansen zu berichten. Um im derzeit eher herbstlichen Sommer keine Langeweile aufkommen zu lassen, deckten sich viele Leseratten mit günstigen Taschenbüchern ein. Dank des Wetters „wird nicht nur geguckt, sondern auch gekauft“, zog Hansen demnach als eine von wenigen Einzelhändlern eine positive Bilanz, was das Wetter anging. Auch Heike Bergmann, die erste Vorsitzende der „Rintelner Silvesterinitiative“, freute sich über jeden Euro, der beim Verkauf gebrauchter Bücher eingenommen wurde – der Erlös kommt nämlich einem guten Zweck zugute. Schon bei einem flüchtigen Blick durch die Fußgängerzone fielen die blauen „Schuhpark“-Tüten ins Auge. Die bis zu 50 Prozent reduzierten Schuhe heiterten auch launische Besucher auf, sagte Mitarbeiterin Vanessa Guarisco im warmen Schuhpark.

Neben Shopping und Schlemmen wurde von Pro Rinteln um jeweils 11 Uhr und 14 Uhr eine einstündige Stadtführung geboten. Obwohl sich bei der zweiten Führung wetterbedingt nur eine mutige Elfjährige einfand, um mehr über die Geschichte und Entstehung Rintelns zu lernen, zeigte sich Stadtführerin Silke Jonasson keinesfalls enttäuscht. Es sei doch bei diesem Wetter verständlich, den Tag im Warmen verbringen zu wollen. Und wer die Stadtführung verpasst hat, kann die Reise durch die Geschichte und Entstehung der Stadt an der Weser jeden Samstagnachmittag um 16 Uhr nachholen.

Feilschen und Verhandeln waren indes wegen der Kälte eine Seltenheit. „Bei unseren Preisen muss man nicht mehr verhandeln“, befand Manfred Tiefensee als Inhaber des Modehauses „Ella“ am Ende des Tages mit Blick auf die zahlreichen leeren Kleiderbügel.
Schnäppchenjägerin Bärbel Ladage aus Exten etwa trug über jedem Arm mehrere volle Tüten und sagte, dass dieser erste Besuch auf dem „Häppchen-Schnäppchen-Markt“ nicht ihr einziger bleiben wird.

Simone Niebuhr von Veranstalter Pro Rinteln zog ebenfalls eine positive Bilanz. „Der Markt lief wirklich gut, die Stadt war voll und die meisten Einzelhändler sehr zufrieden. Das schlechte Wetter tat dem Markt jedenfalls keinen Abbruch, zumal es später ja sogar aufklarte“, sagte sie.

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