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Beim Einschlag ein sattes Plopp

Todenmann / Bogenschützen Beim Einschlag ein sattes Plopp

Den Pfeil auflegen, das Ziel anvisieren und abschießen. Wenn dabei bis zu 16 Bogenschützen nebeneinander antreten, gibt das ein beeindruckendes Bild, unterlegt vom Zischen der fliegenden Pfeile und dem satten Plopp ihrer Einschläge auf den Schießscheiben.

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 Fast wie aus einem Historienfilm der Römerzeit: Bei einigen Durchgängen legen bis zu 16 Schützinnen und Schützen ihre Pfeile auf.

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Todenmann. So wie am Sonntag beim überregionalen Kirschenturnier.

 Beinahe fühlte man sich als unbedarfter Zuschauer in eine Szene aus einem Film über die Römerzeit oder Robin Hood versetzt. Denn bei einem Teilnehmerfeld von 63 Sportlern waren die ohnehin schon positiven Erwartungen der Ausrichter von der Bogensportabteilung des Schützenvereins Todenmann noch um einiges übertroffen. Mit mehr als 50 Gästen habe er allerdings schon gerechnet, so Wolfgang Dorn. Dass es letztlich sogar über 60 wurden, sei eine Überraschung. „Aber wir hatten ja auch ein super Wetter.“

 Ganze Wolken von Pfeilen waren gleichzeitig in der Luft bei 16 Schießbahnen und je sechs Schüssen, die pro Durchgang (die Bogenschützen sagen Passe) durch die Luft schwirrten. Insgesamt zwölf Durchgänge gehören zum Kirschenturnier in Todenmann, erklärte Dorn. Geschossen werde dabei über wechselnde Entfernungen von 50 und 30 Metern.

 „Wir selber schießen als Gastgeber aber nicht mit“, ließ er den Sportsgeist der Gastgeber durchblicken. Hatten diese doch alle Hände voll zu tun, den reibungslosen Ablauf zu organisieren und ihren Gästen ein schönes Turnier zu bereiten. Ein Ziel, das ebenfalls getroffen beziehungsweise erreicht wurde, berichtete Dorn. Fast alles sei reibungslos gelaufen. Der Grund für die kleine Einschränkung: Ein Teilnehmer hatte nach der Siegerehrung „seinen Koffer mit seiner gesamten Ausrüstung“ am Turnierort auf dem Sportplatz stehen lassen. Der Schütze habe den Verlust erst auf dem Rückweg auf der A2 in Richtung Osnabrück bemerkt und sei wieder zurückgekommen, glücklich seinen wertvollen Bogen samt Zubehör wiedergefunden zu haben. Denn, so Dorn: „Ein Sportbogen für Wettbewerbe kann durchaus zwischen 800 bis 1000 Euro kosten.“

 Ende gut, alles gut – das galt vor allem für die Turniergewinner der Altersklassen. Nachfolgend die Spitzenplatzierungen der Gesamtwertung: Schützenklasse, Oliver Hemkendreis, SV Pavenstädt, 568 Ringe; Schülerklasse A, Nils und Anneke Schwertmann, TSG Burg Gretesch, 641 Ringe; Jugendklasse, Nico Adelmann, SB Stadthagen, 488 Ringe; Juniorenklasse, Florian Korbjuhn, SV Loccum, 593 Ringe; Altersklasse, Oliver Wiegmann, SV Loccum, 619 Ringe; Damen Altersklasse, Sonja Schwertmann, TSG Burg Gretesch, 611 Ringe; Seniorenklasse, Hans Aust, SV Pavenstädt; Schützenklasse Compound, Frank Janas, SV Loccum, 693 Ringe; Damenklasse Compound, Sandra Albrecht, SV Loccum, 629 Ringe; Schülerklasse A Compound, Luka Kahren (539 Ringe) und Zoe Fuchs, SG Bad Salzuflen (495 Ringe); Jugendklasse Compound, Felix Janas, SV Loccum, 637 Ringe; Jugendklasse Compound, Darleen Janas, SV Loccum, 601 Ringe; Altersklasse Compound, Dietmar (682 Ringe) und Ulrike Radzuweit (559 Ringe), SG Lauenau; Seniorenklasse Compound, Ralf Göttner, SV Loccum, 658 Ringe; Damenklasse Blank, Regina Fuchs, BSC Weserbergland, 555 Ringe; Herrenklasse Blank, Claus Niemann, SG Lauenau, 545 Ringe. who

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