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Bekifft am Steuer

Jugendlicher fährt unter Drogeneinfluss Bekifft am Steuer

Eine Fahrt unter Einfluss von Drogen hatte für einen Auszubildenden nun ein glimpfliches juristisches Nachspiel: Unter Anwendung von Jugendrecht beließ es Richter Christian Rost bei einer Verwarnung für den 19-Jährigen, der vor der Fahrt Marihuana geraucht hatte und auf einem Parkplatz erwischt worden war.

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Quelle: Symbolfoto

Rinteln. Allerdings wurde ihm die Fahrerlaubnis entzogen und eine Sperre von noch drei Monaten verhängt. Rund fünf Monate nach der Tat war bereits seine Fahrerlaubnis vorläufig entzogen, vier Wochen später sein Führerschein beschlagnahmt worden. Teuer wird es für den jungen Mann dennoch: Um eine neue Fahrerlaubnis zu erhalten, wird sich der Azubi einer kostenintensiven Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung (MPU), dem sogenannten „Idiotentest“, unterziehen müssen.

Der Fall: An einem Abend im April 2015 fuhr der Angeklagte mit seinem Auto auf den McDonald’s-Parkplatz an der Rintelner Konrad-Adenauer-Straße. Dort fiel einer Person auf, dass der mit zwei Männern besetzte Wagen nach Cannabis roch. Die Polizei wurde gerufen, der damals 18-Jährige kontrolliert. Er unterzog sich freiwillig diversen Tests, beginnend mit einer Überprüfung der Augen mittels einer Diagnostikleuchte. Nachdem damit die Lichtempfindlichkeit der Pupillen gemessen worden war, absolvierte er weitere Geh- und Verhaltenstests. Dabei zeigten sich unter anderem starke Auffälligkeiten in der Motorik und der Konzentrationsfähigkeit. „Er wirkte sehr nervös und war recht unkonzentriert“, schilderte ein Polizist vor Gericht. Der Azubi musste schließlich mit zur Wache, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Später erstellten Mediziner ein Gutachten, wonach ihm mangelnde Fahrtüchtigkeit attestiert wurde.

„Ich gestehe die Tat ein. Aber ich habe mich fahrtüchtig gefühlt“, sagte der reumütige Angeklagte. Er gab an, mindestens vier Stunden vor dem Vorfall Marihuana konsumiert zu haben. maf

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