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Beseitigung zieht sich hin

Rinteln / Starkregenschäden Beseitigung zieht sich hin

Der Starkregen Ende Juni beschäftigt das Tiefbauamt wohl noch bis zum Winter, so viele größere und kleinere Reparaturen an Fahrbahnen und ihren Seitenräumen sind erforderlich. Wegen der Sommerferien standen manche Firmen auch nicht mit voller Kapazität zur Verfügung. Aufträge von bereits 82.000 Euro muss das Tiefbauamt auslösen, teilt dessen stellvertretender Leiter Volker Kierat mit und hofft, dass alles noch vor dem Wintereinbruch fertig wird.

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Schön aufgestapelt präsentiert sich der bis auf die Wiese gespülte Müll zwischen Wasserwerk Engern und Waldrand. Den dortigen Wirtschaftsweg will die Stadt Rinteln in Kürze ausfräsen und mit neuem Schotter befestigen lassen. © dil

Rinteln (dil). Ein Teil der beschädigten oder unterspülten Fahrbahnen ist schon repariert. Ebenfalls eine neue acht Zentimeter dicke Tragschicht sollen zum Beispiel bekommen: in Deckbergen Auf der Bulte und Giesebrink, in Strücken Im großen Siek und Große Heide, in Wennenkamp Frikenhop sowie in Krankenhagen Friedrichshöher Straße, Eulenbrink und Hinter der Exter.

„Außerdem reparieren wir an vielen Stellen die Straßenabläufe und Gossen, setzen zum Teil zusätzliche Abläufe, tauschen Roste stellenweise gegen größere Bergabläufe aus, erläutert Kierat.

Die Reparatur der bahneigenen Böschung unter der Brücke der Umgehungsstraße zieht sich hin. Die Bahnstrecke war nach dem Starkregen von abgerutschten Erdmassen befreit worden, sodass die Eurobahn gesichert fahren kann. Nur die Böschung muss neu stabilisiert werden. Kierat hat bei der Bahn in dieser Woche angefragt, wann es dort weitergeht, bekam aber noch keine Antwort. Städtische Sperrschilder sichern einstweilen den Abhang gegenüber dem Straßenverkehr und Fußgängern ab.

Bereits abgeschlossen ist die Sanierung der Straße Im Roten Tor in Steinbergen. „Auf 300 Metern Länge von der Lindenstraße bis zum Bahndamm haben wir dort eine neue Fahrbahndecke aufgezogen“, berichtet Kierat.

Dagegen steht die Sanierung des Weges zwischen dem Wasserwerk Engern und dem Waldrand noch aus, wo der Starkregen Teile einer Altdeponie freigespült hatte. Die Stadt hat den auf dem öffentlichen Weg liegenden Müll beseitigt. Den bis auf die Wiese dahinter gerutschten Müll hat ein Landwirt zu einem Haufen zusammengeschoben. Gefahren gehen von diesen Abfällen nicht aus, hat Bernd Hugo von der Unteren Wasserbehörde Landkreises Schaumburg bereits vor wenigen Wochen festgestellt.

„Der Weg selbst soll in Kürze von einer Fachfirma ausgefräst und mit neuem Schottermaterial befestigt werden“, kündigt Kierat an. „Diese Firma ist aber im Moment noch in Hohenrode mit gleichen Arbeiten beschäftigt. Danach kommt Steinbergen dran.“ Um die Beseitigung des Mülls im Wald wird sich Revierförster Alfred Matthaei von der Fürstlichen Hofkammer Bückeburg kümmern, der das Gelände gehört. Er will dazu das Gespräch mit der Stadt Rinteln und dem Landkreis Schaumburg suchen.

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