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Besucherrekord bei Eiszeitschau im Museum?

Rinteln / Museum Besucherrekord bei Eiszeitschau im Museum?

Ein toter Zoo zieht um: Die Eiszeitschau im Museum Eulenburg ging am 1. Mai zu Ende, gestern standen schon Tiertransporter vor der Tür. Keine Käfigwagen, sondern Lastwagen mit viel weichem Polstermaterial auf der Ladefläche, denn es handelt sich um wertvolle, wenn auch nicht mehr lebendige Fracht.

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Auch dieses ausgestopfte Przewalski-Pferd und die Mammutstoßzähne (l.) ziehen um – vom Museum Eulenburg in neue Ausstellungen anderenorts oder ins Lager nach München. 

Quelle: dil

Rinteln. Rinteln (dil). Die ausgestopften Tiere und anderen Funde kommen nun in andere Museen oder ins Lager des Hauptbestückers der Ausstellung, Dieter Luksch aus München.

 „Die Ausstellung war bis zuletzt gut besucht“, stellt Museumsleiter Stefan Meyer fest. „Das könnte ein Besucherrekord gewesen sein.“ Immerhin lief die aufwendige Präsentation von Oktober bis zum 1. Mai außergewöhnlich lang. „Wir hatten etwa 7000 Besucher, darunter mit 40 Prozent mehr Kinder und Jugendliche als sonst“, rechnet Meyer vor. „Dafür haben aber auch unsere 25 museumspädagogischen Aktionen gesorgt.“ Unter diese Aktionen fielen Kindergeburtstage, Museumsnächte für Eltern und Kinder sowie zahlreiche Workshops. Bisherige Spitzenreiter bei den Besuchern war die Ausstellung zum Kriegsende, die die Schallmauer von 7000 aber nicht ganz erreichte.

 Begonnen wird nun mit der Vorbereitung der nächsten Ausstellung. Fotografien und Filme aus Krankenhagen und Silixen sollen einen Rückblick auf die Vor- und Nachkriegszeit ermöglichen. „Wir sammeln schon seit Monaten, aber wer da noch etwas Interessantes und mindestens 30 Jahre Altes hat, kann sich noch beim Museum melden. Die Bilder werden eingescannt, die Filme digitalisiert gezeigt. Die Eröffnung ist für den 31. Mai vorgesehen.

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