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Bewegungspark am Fockenkump?

Standort in Rinteln gesucht Bewegungspark am Fockenkump?

Nachdem die Entscheidung für den Mehrgenerationenpark mit Bewegungselementen am Kapellenwall gefallen ist, stehen zwei Fragen weiterhin im Raum: Braucht Rinteln auch einen Bewegungspark ausschließlich für Senioren, wie der Seniorenbeirat der Meinung ist? Und: Wenn ja, wo? Auf Antrag der SPD-Fraktion des Rates hat die Verwaltung jetzt mehrere mögliche Standorte auf ihre Eignung untersucht – unter Vorbehalt.

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Genutzt wird der Fockenkump offensichtlich schon jetzt. Es ist einer von drei Standorten, die von der Stadtverwaltung auf ihre Eignung für einen Bewegungspark untersucht worden sind.

Quelle: tol

Rinteln. Denn bevor weitere Planungen vorgenommen werden, solle abgewartet werden, wie der Mehrgenerationenpark angenommen wird. Erst dann „könnte in Erwägung gezogen werden“, einen eigens für Senioren ausgerichteten „zweiten Platz“ anzulegen, heißt es in den Ausführungen der Stadt, die am Mittwoch im Bauausschuss besprochen werden. Nach Auffassung der Verwaltung kämen drei Standorte für einen solchen Bewegungspark in Frage: der Blumenwall, die Schlingwiese und der Fockenkump. Blumenwall:

 Für den Blumenwall sprechen die zentrale Lage und der Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel und Parkplätze. Nachteilig sei, dass wegen Teichanlage und Baumbestand „nur kleinere, nicht zusammenhängende Flächen zur Verfügung“ stünden. Folglich müssten die Bewegungsgeräte vereinzelt angeordnet werden. Schlingwiese:

 Für den Park an der Schlingwiese in der Nordstadt spricht sein großes Einzugsgebiet mit hoher Bevölkerungsdichte. Allerdings könnten die Bewegungsgeräte nur auf der von allen Seiten einsehbaren Rasenfläche installiert werden. Die bestehenden Pflanzungen bilden keinen Sichtschutz. In der Folge kämen sich die Nutzer der Geräte „wie auf einem ,Präsentierteller‘“ vor – und die Geräte blieben ungenutzt. Neupflanzungen kommen für die Verwaltung jedoch nicht in Frage. Schließlich wurde erst in den vergangenen Jahren bewusst viel abgeholzt, um den „Pflegeaufwand“ zu verbessern. Fockenkump:

 Zwischen der Teichanlage, der Dauestraße und West-Contrescarpe gelegen ist der Fockenkump „durch dichte Bepflanzung abgegrenzt und somit nicht einsehbar“. Und wie der Blumenwall befindet sich der Fockenkump ganz in der Nähe der Altenheime an der Landgrafen- und an der Seetorstraße sowie des „Betreuten Wohnens“ an der Brenner- und Schulstraße – und wäre damit auch für ältere Nutzer gut erreichbar. Der angrenzende Wanderweg würde zudem auch dessen Nutzerkreis anziehen.

 In der Politik gehen die Meinungen über einen Bewegungspark für Senioren auseinander. Während sich die SPD-Fraktion nur noch die Frage stellt, wo ein solcher Park zu errichten wäre, stellt sich für die Wählergemeinschaft Schaumburg (WGS) vor allem die Kostenfrage. „Die Finanzierung muss gesichert sein“, sagte Fraktionsvorsitzender Gert Armin Neuhäuser auf Anfrage. Und als Standort komme für ihn persönlich nur der Blumenwall in Frage. Sichtschutz sei für ihn kein Argument. Wo keine Menschen sind, würden Bewegungsgeräte auch nicht genutzt. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen will sich dem Beschlussvorschlag der Verwaltung anschließen und erst mal abwarten, wie der Mehrgenerationenplatz genutzt wird. „Wenn zu viel Geld da wäre“, so Christoph Ochs, dann wäre man weniger zurückhaltend.

 Die Fraktionsvorsitzenden der CDU waren gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. pk

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