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Bewohner sollen Ansprechpartner bekommen

Flüchtlingsunterbringung in der Rintelner Nordstadt Bewohner sollen Ansprechpartner bekommen

600 Flüchtlinge in der Weserstadt, die noch nicht registriert sind, von denen manche auch weiterreisen, das ist auch für eine Kommune eine neue Situation.

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Rinteln. Die Stadt Rinteln hält deshalb engen Kontakt mit der Leitung in ehemaligen Prince Rupert School. „Wir tauschen uns regelmäßig aus“, schilderte Joachim Steinbeck, Jurist der Stadt, der gestern Mittag gerade von einer Besprechung aus der ehemaligen Schule zurückgekommen war. Es gehe meist um die Lösung von ganz praktischen alltäglichen Problemen und: „Wir schauen, wie sich die Situation entwickelt.“

 Zurzeit bereitet die Stadt ein Anschreiben an die Nordstadtbewohner vor mit Telefonnummern, bei denen sich die Bürger melden können, wenn sie Fragen oder Probleme haben. Und es gibt einen Stadtplan, der an die Flüchtlinge ausgehändigt wird.

 Außerdem wollen regelmäßig Mitarbeiter des Ordnungsamtes durch die Nordstadtstraßen fahren, um nach dem Rechten zu sehen, beispielsweise wenn es Schwierigkeiten mit der Müllentsorgung gibt.

 Einzige Beschwerde bisher aus der Nordstadt: Der Wilhelm-Busch-Weg sei jetzt regelmäßig komplett zugeparkt.

 Die Aufgaben werden übrigens auch für die Kommunen nicht weniger. Wie Klaus Heimann, Pressesprecher des Landkreises, gestern bestätigte, kommen weiterhin jede Woche 110 Flüchtlinge in den Landkreis, die von den Kommunen unterzubringen sind – unabhängig von der Notaufnahme Prince Rupert School: „Das ist unsere Quote.“

 Wie Ordnungsamtsleiter Ulrich Kipp erläuterte, können freie Wohnungen bei der Stadt gemeldet werden. Es fahren allerdings keine Ordnungsamtsmitarbeiter durch die Dörfer auf die Suche nach Wohnraum.

 Nach wie vor sind die Flüchtlinge in der ehemaligen britischen Schule nicht registriert. Wann das mobile Team kommt, das diese Aufgabe übernehmen soll, war gestern nicht zu ermitteln. Matthias Eichler, Pressesprecher des Innenministeriums, verwies auf den Pressesprecher der Landesaufnahmebehörde in Braunschweig, Stefan Pankratowitz. Dieser ließ über seine Zentrale alle Anfragen abwimmeln. wm

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