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Biss in den Bauch

Einspruch zurückgenommen Biss in den Bauch

Im Prozess um eine Prügelei vor einer Kneipe hat der Angeklagte (26) am zweiten Prozesstag seinen Einspruch gegen den früher erlassenen Strafbefehl zurückgenommen. Der Rintelner hatte im August einem 23-Jährigen einen Faustschlag ins Gesicht verpasst und auch noch gebissen.

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Quelle: Symbolfoto (dpa)

RINTELN. Dafür erhielt er später einen Strafbefehl wegen Körperverletzung verbunden mit einer Geldstrafe in Höhe von 2700 Euro (90 Tagessätze zu je 30 Euro). Aufgrund seiner momentanen Einkommensverhältnisse hätte er bei einer Verurteilung mit einer noch höheren Geldstrafe rechnen müssen.

An einem Sommermorgen befanden sich mehrere junge Leute gegen 7 Uhr vor einer Gaststätte. Nach dem Besuch einer Geburtstagsfeier und dem Aufenthalt in dem Lokal war das spätere Opfer stark alkoholisiert (1,7 Promille). Auch zwei Zeugen waren nicht mehr nüchtern (0,9 und 0,5 Promille). Der Angeklagte, der sich vor Gericht nicht zum Vorfall äußerte, geriet zunächst mit einem Freund des späteren Opfers in Streit. Dann gab es noch einmal Ärger wegen eines Getränks. In beiden Fällen wollte der 23-Jährige beruhigend auf den Angeklagten einwirken. In der zweiten Streitsituation gingen die beiden hinaus. Dann kam die Freundin des Angeklagten ins Spiel, die vom Anderen weggeschoben wurde. Jetzt soll der Angeklagte von hinten angelaufen gekommen sein und dem Kontrahenten einen Faustschlag verpasst haben.

Danach biss der Angreifer seinem am Boden liegenden Gegner noch in die Bauchdecke. Bei der Auseinandersetzung wurde der 23-Jährige stark verletzt: Er zog sich unter anderem eine Jochbeinfraktur zu, musste operiert und mehrere Tage in der Klinik behandelt werden. maf

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