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Blitzschachturnier mit 78 Teilnehmern

Herausforderung für den Sekundanten Blitzschachturnier mit 78 Teilnehmern

Neun Schachpartien an einem einzigen Tag: Das ist für die meisten der insgesamt 78 Teilnehmer beim Schnellschachturnier „Rintelner Open“ eine echte Herausforderung. Der russische Großmeister Vladimir Epishin (50) allerdings reist sowieso von einem Turnier zum nächsten und ist Spielstress gewohnt.

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Vladimir Epishin ist am Zug, und er ist echter Könner: Über mehrere Jahre hinweg war er Sekundant des ehemaligen Schachweltmeisters Anatoli Karpov.

Quelle: cok

Rinteln. Der prominente Spieler machte auf dem Weg nach Belgien und Portugal mal eben Station in der Weserstadt.

 15 Minuten Bedenkzeit hat jeder Teilnehmer für jede seiner Partien. Für einen Routinier wie Epishin bedeutet das ein zusätzliches intensives Training, bei dem er neue Strategien ausprobiert und dabei auf durchaus starke Gegner trifft, den Iraner Ariez Laheemy vom Schachklub (SK) Rinteln zum Beispiel, auch dessen Kollegen Felix Gerland oder die zehnjährige Deutsche Jugendmeistern Antonia Ziegenfuß aus Göttingen. Auch zwei Internationale Meister, Alexander Kabateanski und Christian Richter, nahmen teil. „Klar ist Vladimir Epishin der stärkste Spieler“, räumt SK-Chef Jörg Becker ein. „Aber beim Schnellschach weiß man nie, was passiert.“

 Epishin ist ein Berufsschachspieler. Fast zehn Jahre lang arbeitete er als Sekundant von Anatoli Karpov, das heißt, er gehörte zum Team, das dem ehemaligen Schachweltmeister bei der Vorbereitung seiner Kämpfe zur Seite stand, die neueste Schachliteratur wälzte, die Schwächen der Gegner zu entdecken suchte und bereits gespielte Partien analysierte.

 Epishin selbst rangierte in den neunziger Jahren unter den Top Ten der Weltrangliste. Normalerweise nimmt er an großen Preisgeldturnieren teil, aber immer mal wieder taucht er auch bei Turnieren wie den „Rintelner Open“ auf und sorgt durch seine Gegenwart für Spannung.

 „Überhaupt können wir uns freuen, dass wir dieses Jahr wieder fast 80 Teilnehmer haben“, sagt Becker. „Im letzten Jahr, wo das Turnier zwei Tage andauerte, waren wir nur 51.“

 900 Euro an Preisgeldern waren zu vergeben, davon 250 Euro für den Gewinner des Hauptpreises. Dieser ging dann tatsächlich an Epishin, die Plätze zwei und drei sicherten sich Christian Richter und der Hannoveraner Thorben Schulze. Beste Rintelner waren Felix Gerland auf Rang acht, Ariez Laheemy auf Platz 15 und Jörn Edling auf dem 16. Platz. cok

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