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Bombensuche auf der Weser

Spezialfirma nimmt Magnetfeldmessungen vor Bombensuche auf der Weser

In den vergangenen zwei Tagen haben Spezialisten im Auftrag des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Minden den Wesergrund vor dem Kreishafen in Rinteln auf eine mögliche Bombe abgesucht.

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Die Friedrich Lenz Umwelttechnik GmbH, spezialisiert auf Datenaufzeichnung, Sondierung und Munitionsbergung, aus Nordrhein-Westfalen sucht derzeit den Wesergrund auf eine mögliche Bombe ab.

Quelle: tol

Rinteln. Bereits im Januar haben Hobby-Taucher darauf hingewiesen, dass sich auf dem Grund der Weser womöglich Munition aus dem Zweiten Weltkrieg befindet, teilt Axel Sohny vom Wasser-und Schifffahrtsamt Minden mit.

„Die Taucher haben nach eigener Aussage einen metallischen Gegenstand abgetastet, der ihrer Auffassung nach eine Bombe sein könnte“, so Sohny. Daraufhin sei zunächst der Niedersächsische Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) informiert worden und schließlich das Wasser- und Schifffahrtsamt. Nun wir der Wesergrund von der Friedrich Lenz Umwelttechnik GmbH, einer nordrhein-westfälischen Spezialfirma für Datenaufzeichnung, Sondierung und Munitionsbergung, untersucht.

Sohny geht zwar nicht davon aus, dass sich der Verdacht erhärtet, „aber wir müssen natürlich jedem Verdacht nachgehen“. Die Daten der Magnetfeldmessungen werden nun dem Kampfmittelbeseitigungsdienst zur Auswertung übermittelt.

Der erste und bislang letzte Bombendfund in Rinteln liegt 14 Jahre zurück. Im Februar 2001 wurde in Hessendorf eine 250 Kilogramm schwere britische Fliegerbombe aus dem. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst schloss damals nicht aus, dass etwa im Bereich des Weserangers weitere Bomben gefunden werden könnten.
Erst vor knapp drei Wochen ist in Minden eine 1000-Kilogramm-Bombe entschärft worden. pk

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