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Bürgerpark doch im Blumenwall?

Bewegungsparcours gefordert Bürgerpark doch im Blumenwall?

Kommt er jetzt doch - der Bürgerpark im Blumenwall? Wenn es nach dem Seniorenbeirat geht – ein klares „Ja“. Beiratsvorsitzender Eckard Strohmeier und einige Kollegen aus der Seniorenvertretung sowie Karl Lange (SPD) und Hartmut Bauer (WGS) kamen begeistert von einer Informationstour aus Bad Holzhausen (Preußisch Oldendorf) zurück.

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Rintelner Senioren testen Fitnessgeräte.

Quelle: peb

Rinteln. Dort nahmen sie den „Garten der Generationen“ in Augenschein und danach stand für sie fest: „So ein Geräteparcours muss in den Blumenwall und nicht in den Kapellenwall! Der Geräteparcours könnte Bestandteil eines Bürgerparks sein mit Spielplätzen für Kinder unterschiedlichen Alters und mit Ruhezonen für alle Generationen.“

 Der „Garten der Generationen“ im Kurpark des Heilbades Bad Holzhausen ist ein Bewegungspark für Jung und Alt, zugelassen für Kinder ab 12 Jahren. Dort stehen neun Geräte aus Edelstahl, die zur Bewegung unter freiem Himmel einladen. Mithilfe von Beintrainer, Ganzkörpertrainer, Rückentrainer, Schultertrainer, Rückenmassagegerät, Massagegerät für Hände, Arme, Beine, Beweglichkeitstrainer, Sprungkrafttrainer und für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung ein Schultertrainer können diese Geräte entweder zur Lockerung der Muskeln oder zur Stärkung von Kreislauf, Beweglichkeit, Koordinationsfähigkeit und zur Kräftigung der Muskulatur genutzt werden.

 „Auf Grundlage traditioneller asiatischer Bewegungstherapien bieten diese Geräte ein sanftes und Gelenk schonendes Ganzkörpertraining“, erklärt Bad Holzhausens Touristikleiter Christian Streich. „Die Geräte werden sehr gut angenommen. Sie werden nicht nur von unseren Kurgästen genutzt, sondern auch von unseren Einwohnern. Selbst Sportvereine haben den Parcours für sich entdeckt und absolvieren dort Trainingseinheiten“, freut sich Streich über die Resonanz. „Die Anlage wurde im Mai 2008 eingeweiht und kostete etwa 30000 Euro. Finanziert wurde die Anlage über Sponsorengelder. Etwa 90 Prozent kamen über Sponsoren rein“, so Streich.

 Die Senioren aus Rinteln testeten mit großer Begeisterung die einzelnen Geräte aus. „Wenn man das drei Monate macht, kommst man in den Spagat“, stellte Karl Lange auf dem Beintrainer fest. „Das hat was“, lautete der kurze Kommentar von Hartmut Bauer auf dem Ganzkörpertrainer. Und auch Henning Schüttlöffel auf dem Rückentrainer und Hans-Wilhelm Hollstein am Schultertrainer waren von der Funktionalität der Geräte überaus angetan. Klaus-Ulrich Hartmann schoss Fotos und machte sich eifrig Notizen. „Das ist schon beeindruckend, was hier Bad Holzhausen geschaffen hat“, so der Bauhofchef.

 Gleich neben dem „Garten der Generationen“ befindet sich ein riesiger Spielplatz, ein Bouleplatz, ein Schachbrett sowie ein großes Mensch-ärgere-Dich-nicht-Feld. „Wenn die Sonne höher steht, ist hier ein buntes Treiben zu beobachten“, berichtet Streich. „Zahlreiche Mütter sitzen auf den Bänken und schauen ihren Kindern beim Spielen zu. Senioren, Mütter, Väter und Kinder nutzen gemeinsam die Spielfelder. Es ist immer wieder ein schönes Bild.“

 „So ein Bewegungsparcours für Jung und Alt ist ein unbedingtes Muss für Rinteln“, bekräftigt auch noch einmal Eckard Strohmeier. „Er sollte jedoch nicht am Kapellenwall entstehen. Der Blumenwall hat viele Standortvorteile, und deshalb muss der Parcours ins Herz der Stadt. Die Stadtverwaltung ist immer auf der Suche nach Attraktionen für junge Familien. Ein Bürgerpark mit Bewegungsparcours, Spielplatz und Ruhezonen – das wäre ein Traum und ein Alleinstellungsmerkmal in der Weserberglandregion. Dazu bräuchte es allerdings ein vernünftiges Konzept.“

 Es sei erinnert, dass schon vor einem Jahr sich die Fraktionschefs aller im Rat vertretenen Parteien Astrid Teigeler-Tegtmeier (SPD), Veit Rauch (CDU), Dr. Gert Armin Neuhäuser (WGS) und Ursula Helmhold (B‘90/Grüne) eindeutig für einen generationsübergreifenden Bürgerpark im Blumenwall aussprachen. Geschehen ist seitdem leider nicht viel. Außer, dass über ein Bewegungsparcours für Senioren am Kapellenwall diskutiert wurde.

 Nach der Informationstour des Seniorenbeirats hat die SPD-Stadtratsfraktion jetzt als erstes reagiert. Astrid Teigeler-Tegtmeier stellte an den Bürgermeister Thomas Priemer einen Antrag auf eine Standortüberprüfung für einen Bewegungspark. Gleichzeitig sollte der Seniorenbeirat gebeten werden, in der Sponsorensuche für die Geräte tätig zu werden. peb

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