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Büroraum für Sprechstunden

Rinteln Büroraum für Sprechstunden

Zu den Anträgen des Seniorenbeirates zu den Themen „Büro für regelmäßige Sprechzeiten“, „Teilnahme an Ortsbesichtigungen der Verkehrsbehörde“, „ÖPNV-Netzplan“ und „Seniorentaxi“ in der September-Sitzung hat die Rintelner Verwaltung während der jüngsten Sitzung des Beirates im Rathaus Stellung bezogen.

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Rinteln. Dem Beirat soll die Teilnahme an Ortsbesichtigungen der Verkehrsbehörde und der Polizei, wenn es um Regelungen für den Rad- und Fußverkehr geht, ermöglicht werden. Die Verwaltung hat zugesagt, dass der Seniorenbeirat künftig zu diesen Ortsbesichtigungen eingeladen wird.

Zu dem Antrag, ein Mehrgenerationenhaus als Informationszentrale zu schaffen, wo sich Sozialbüros unter einem Dach vereinigen, darunter auch ein Büro für den Seniorenbeirat, bot die Verwaltung die Möglichkeit an, den Bürgerraum im Bürgerhaus am Marktplatz 14-täglich donnerstags von 14 bis 17 Uhr zu nutzen. Der Raum biete zwar nicht die Möglichkeit eines Büros, ermögliche aber die Einrichtung einer Sprechstunde, bis ein geeignetes Büro gefunden sei. Da sich ein Fahrstuhl im Haus befindet, sei der Zugang des Bürgerraums barrierearm.

Auf den Antrag, einen gemeinsamen Netzplan aller Anbieter des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) für das gesamte Stadtgebiet in der Größe des Rintelner Stadtplans zu erstellen, antwortete die Verwaltung: „An der Erstellung eines Liniennetzplans müssen die drei Verkehrsbetriebe mitwirken. Die Demografiebeauftragte hat Kontakt aufgenommen und wird den Seniorenbeirat über die Ergebnisse informieren.“

Grundsätzlich sind die Verkehrsbetriebe für die Beschaffung, Anbringung, Entfernung, Unterhaltung und Betrieb von Haltestellenzeichen zuständig. Das betrifft auch die Kosten. Die Verwaltung werde aber die Möglichkeit prüfen, Haltestellen an zentralen Ein- und Umstiegsstellen mit einem Sonderaushang auszustatten. Der Aushang solle kurz über die nächsten Busabfahrtszeiten und deren Richtung informieren. Aufgrund der reduzierten Information könne der Aushang in deutlich größerer Schrift gedruckt werden. Das könne älteren Menschen und Personen mit eingeschränkter Sehkraft das Lesen der Pläne erleichtern, so die Verwaltung.

Zum Thema „Seniorentaxi“ teilte die Verwaltung einerseits mit, dass jedem Antrag für die Bons auch eine Liste der beteiligten Taxi-Unternehmen anhängt, andererseits die Erweiterung des „Seniorentaxis“ um Fahrten von Montag bis Freitag von 6 bis 18 Uhr seitens des Landkreises als Träger nicht möglich sei.

Dazu stellte Seniorenbeiratschef Eckard Strohmeier fest: „Es sollte überprüft werden, inwieweit diese Liste noch aktuell ist.“ Bezüglich der Erweiterung der Fahrzeiten sagte er: „Das Angebot über die zusätzlichen Fahrzeiten des „Seniorentaxis“ während der Woche sollte sich am Beispiel Auetal orientieren. Wenn das erweiterte Angebot nicht aus Regionalisierungsmitteln des Landkreises bezuschusst werden kann, sollte die Stadt die Kosten übernehmen.“

Die Verwaltung weiß, dass der ÖPNV wegen des demografischen Wandels von Bedeutung ist. Darum bestehen dauerhaft Bemühungen, diesen für alle Bürger zu verbessern. Ein Ergebnis ist der politische Antrag zur Erweiterung des Anrufsammeltaxi-Angebots, mit dem Ziel, dass zukünftig jeder Bürger unter der Woche im Zwei-Stunden-Takt nach Rinteln und zurück in den Ortsteil fahren kann. Das betrifft die Linien Friedrichswald und Wennenkamp (Linie 2022), Hohenrode und Strücken (2024) sowie Todenmann (2025). peb

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