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CDU: Stadt soll Farben regeln

Historische Gestaltung CDU: Stadt soll Farben regeln

Geht es nach den Christdemokraten im Ortsrat, ist die Gestaltungssatzung der Stadt Rinteln in zahlreichen Punkten veraltet. Sie sei inzwischen rund zwei Jahrzehnte alt, deshalb seien eine Aktualisierung und eine Präzisierung dringend erforderlich.

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Quelle: PR.

RINTELN. Im Kern bestimmt eine Gestaltungssatzung die optischen Vorgaben für Gebäude in einer Stadt. Die CDU fordert nun, dass außer einer allgemeinen Aktualisierung auch ein ganz neuer Aspekt mit aufgenommen werden soll: die Farben. Unter fachkundiger Beratung soll festgelegt werden, welche Farbtöne in der Altstadt und den Wallanlagen in Zukunft erlaubt – und welche verboten sein sollen.

Orientierung an der historischen Farbgestaltung

Die CDU-Fraktion argumentiert, dass es in der jüngsten Zeit in der Rintelner Innenstadt vermehrt zu Fassadenanstrichen gekommen sei, die komplett in Hell-, Mittel- oder Dunkelgrau oder in Hellblau gehalten sind. Das füge sich „farblich nicht in die Gestaltung der Umgebung ein und sticht teilweise unverhältnismäßig hervor“. Da die Rintelner Gestaltungssatzung bisher kein Kapitel zur Farbgebung beinhaltet hat, soll das nun ebenfalls geregelt werden.

Die Vorgaben zur Farbgebung sollen sich an der historischen Farbgestaltung der Altstadt orientieren: Also „Rot- und Erdtöne, weitere Herbstfarben sowie gebrochene Weißtöne“. Es solle aber Gestaltungsspielraum gelassen werden.

Außerdem soll die neue Gestaltungssatzung regeln, dass Gebäude, bei denen eine Fachwerkfassade vorgeschrieben ist, künftig ohne Ausnahme mit einer entsprechenden Holzkonstruktion zu versehen sind.  jak

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