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Campingplätze erwachen aus dem Winterschlaf

Strom und Wasser fließen Campingplätze erwachen aus dem Winterschlaf

Die Campingplätze in der Weserstadt erwachen aus dem Winterschlaf. Der Startschuss in die neue Saison fällt auf dem Campingplatz „Helenensee“ am letzten März-Wochenende, auf den Campingplätzen „Doktor-See“ und „Am Weserangerbad“ am 1. April.

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Still ruht der Doktorsee: Bis jetzt sind nur vereinzelt Dauercamper zu beobachten. Aber Ostern soll der Campingplatz schon zu 60 bis 80 Prozent ausgelastet sein – wenn das Wetter mitspielt.

Quelle: peb

Rinteln. Dann fließen wieder Wasser und Strom, und die Gäste können kommen. Aber bis dahin stecken die Mitarbeiter noch mitten im Frühjahrsputz.

 Die beiden Platzwarte am Helenensee sind schon seit Wochen damit beschäftigt, die Außenanlagen des 16,5 Hektar großen Campingplatzes herzurichten. Da müssen Strom- und Wasserleitungen sowie die Waschhäuser überprüft und repariert, die Hecken zurückgeschnitten und die Blumenbeete bepflanzt werden. Auch das fünf Kilometer lange Wegenetz wird bei Bedarf neu gesplittet. „Wir verfügen über einen großzügigen Maschinenpark mit Bagger, Straßenwalze und diverse Traktoren. Deshalb können wir fast alle anfallenden Sanierungsarbeiten selbst durchführen“, berichtet Campingplatz-Chef Hoimar von Ditfurth-Siefken. „Selbst den 6,5 Hektar großen und im Sommer etwa zwei Meter tiefen See können wir mit unserem Mähboot jederzeit in Ordnung halten.“

 Der Campingplatz hat 316 Plätze, die von 306 Dauercampern genutzt werden. Fast alle Grundstückseinheiten verfügen nicht nur über Strom- und Wasseranschlüsse, sondern sind auch an das Kanalisationsnetz angeschlossen. Dazu kommen 15 luxuriöse Chalets (30 bis 50 Quadratmeter).

 Damit es den Gästen an Nichts fehlt, kümmern sich vom 1. April bis zum ersten Sonnabend im November insgesamt sieben Arbeitskräfte in der Verwaltung, im kleinen Restaurationsbetrieb und in einem kleinen Lebensmittelkiosk um das Wohl der Gäste.

 Mit insgesamt 1600 Stellplätzen auf 150 Hektar gehört der Campingplatz am Doktorsee zu den größten in Deutschland. 1000 Dauercamper betreut das Team um Geschäftsführer Uwe Deppe. 600 Touristenplätze sind für Kurz- und Langzeiturlauber sowie Tagesgäste vorgesehen. „Außer den Stellplätzen für Wohnwagen bieten wir insgesamt 104 Betten in sechs Ferienwohnungen, acht Lodges und drei Holzferienhäuser an“, zählt Deppe auf. „Damit liegen wir voll im Trend. Immer mehr Familien möchten nicht immer am gleichen Ort Urlaub machen. Außerdem ist Dauercamping keine billige Urlaubsvariante.“

 Die Vorbereitungen auf die Sommersaison sind fast abgeschlossen. 17 ganzjährig beschäftige Mitarbeiter und acht Saisonmitarbeiter waren in den vergangenen Wochen damit beschäftigt, das Gelände zu säubern, Bäume und Hecken zurückzuschneiden, Sanitärhäuser und Kegelbahn zu renovieren, den Lebensmittelladen zu vergrößern, Beete und Grünanlagen zu bepflanzen, den Spielplatz mit neuen Spielgeräten zu bestücken und die Beschilderungen zu erneuern. „Bis zur Eröffnung soll auch ein neuer Stellbereich fertiggestellt sein. Dort verfügt jeder Platz über eine Versorgungssäule für Strom, Trinkwasser, Abwasser und Satelliten-TV. Bisher hatten wir 15 solcher Plätze. Dann werden es 50 sein“, so Deppe.

 Der Wohnmobilplatz an der Dankerser Straße kennt keine Winterpause. „Von Dezember bis Februar wird der Platz weniger häufig angefahren. Ab März steigt die Zahl der Gäste an, um dann in den Sommermonaten Spitzenwerte von 70 und mehr Wohnmobilen pro Tag zu erreichen“, berichtet Hans-Georg Dlugosch vom Amt für Schulen, Sport, Stadtmarketing und Tourismus. Im Jahresdurchschnitt verzeichnet der Platz 30 bis 40 Fahrzeuge am Tag. Er ist so angelegt, dass kaum Sanierungsarbeiten nötig sind. Nur die Leitungen für die Strom-, Trinkwasser- und Abwasserversorgung werden stets überprüft. peb

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