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Cannabis im Gewächshaus angebaut

Bewährungsstrafe Cannabis im Gewächshaus angebaut

Für den unerlaubten Anbau von Cannabis auf einem Kleingartengrundstück ist ein Rintelner (51) nun zur Verantwortung gezogen worden: Amtsrichter Christian Rost verurteilte den „gewohnheitsmäßigen Haschisch-Konsumenten“ zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten mit Bewährung.

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Quelle: Symbolfoto (dpa)

Rinteln. Eben dieses Strafmaß hatten zuvor Staatsanwalt Timo Goldmann und die Verteidigung wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz beantragt. Seit 1990 ist der Angeklagte wiederholt mit dem Gesetz in Konflikt geraten, mehrmals auch wegen Drogendelikten. Bei dem jetzt verhandelten Vergehen war es offenbar Zufall, dass der Mann aufgeflogen ist: Dem Vernehmen nach wollten Beamte wegen einer anderen Angelegenheit auf das Gelände und entdeckten so den Anbau der Drogen.

42 Setzlinge und 14 etwa 30 Zentimeter hohe Cannabispflanzen

Vor rund zwei Jahren betraten die Polizisten ein in der Nähe der Innenstadt gelegenes Kleingartengrundstück. Dort baute der Rintelner in einem Gewächshaus unerlaubt Cannabis an. Insgesamt wurden 42 Setzlinge und 14 etwa 30 Zentimeter hohe Cannabispflanzen sichergestellt. Außerdem beschlagnahmten die Beamten eine Feinwaage und ein Gel zur Wurzelbehandlung.

Laut Anklage war der Mann darüber hinaus in einer angrenzenden Gartenlaube im Besitz von etwa 30 Gramm Marihuana. Eine bei ihm gefundene SD-Speicherkarte soll zudem Bilder von ausgewachsenen Cannabispflanzen mit Blütenstängeln zeigen. Das deutet darauf hin, dass der Mann bereits zuvor Betäubungsmittel angebaut hatte . maf

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