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Chancen für Tourismus: 400 Radler erwartet

Rinteln / 3. Große Weserrunde Chancen für Tourismus: 400 Radler erwartet

Nichts für den Hobbyradler mit dem Tourenrad, aber ein Höhepunkt als Saisonabschluss für ambitionierte Pedaleure: Die 3. Große Weserrunde über 300 Kilometer von Rinteln nach Hannoversch-Münden und zurück macht in diesem Jahr erstmals Rinteln vom nördlichsten Durchfahrtsort zu Start und Ziel.

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Schon jetzt sollte man mit dem Training beginnen, wer die 300 Kilometer der 3. Großen Weserrunde schaffen will.

Quelle: pr.

Rinteln (r). „Bis zu 400 Starter werden erwartet, und viele reisen schon am Tag zuvor an“, erklärt Organisator Andreas Tolksdorf aus Hameln. Und Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz freut sich schon auf einen neuen Impuls für den Tourismus (Übernachtungen) und dass so noch so mancher Euro mehr bei den gleichzeitigen Rintelner Weintagen hängen bleibt. Bisher war Hameln Start- und Zielpunkt.

 Ein Erlebnis der besonderen Art findet im Weserbergland am 6. Oktober für alle Fans des Langstreckenradfahrens statt. Bereits zum dritten Mal startet die „Große Weserrunde“, um entlang der Weser von Rinteln über Hameln, Bodenwerder, Holzminden, Beverungen bis nach Hannoversch Münden zu fahren. Auf der anderen Weserseite geht es dann über Bad Karlshafen, Höxter und die Ottensteiner Hochebene zurück nach Rinteln. Erstmalig ist die Stadt Rinteln Start- und Heimatort der „Großen Weserrunde“. Die Startgebühr beträgt zehn Euro.

 Um die Streckenlänge von insgesamt 300 Kilometern an diesem einen Tag bewältigen zu können, wird bereits im Morgengrauen um 7 Uhr gestartet. An vorbereiteten Verpflegungsstationen entlang der Strecke können sich die Teilnehmer versorgen, um die Fahrt gestärkt fortsetzen zu können. Je nach Kondition und Erfahrung werden die Fahrer am späten Nachmittag bis Mitternacht in Rinteln zurück erwartet. Dort wird die Gelegenheit sein, sich zu stärken und sich mit anderen rückkehrenden Fahrern über das Erlebte auszutauschen. Die zeitgleich stattfindenden Rintelner Weintage auf dem Marktplatz bieten ebenfalls die Möglichkeit, den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

 Die landschaftliche Schönheit des Weserberglandes, der persönliche Anspruch eine solche Distanz zu bewältigen und das Erlebnis, dieses gemeinsam mit anderen Gleichgesinnten zu erreichen, ist die Motivation der Teilnehmer, die Große Weserrunde als Saisonabschluss in ihrem Kalender als festen Termin zu notieren. Während im vergangenen Jahr etwas mehr als 100 Fahrer an den Start gingen, erwarten die Organisatoren in diesem Jahr bis zu 400 und einen weiter zunehmenden Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad. Tolksdorf: „Aber der zahlenmäßige Erfolg hängt stark vom Wetter ab. Hartgesottene Radler schaffen die Strecke jedoch auch bei Regen.“

 Für Interessierte, die sich die gesamte Distanz von 300 Kilometern nicht oder noch nicht zutrauen, gibt es auch die Möglichkeiten verkürzte Strecken mit Umkehrpunkten in Beverungen (200 Kilometer) und Holzminden (150 Kilometer) zu wählen. Die Entscheidung für eine der verkürzten Strecken kann auch noch während der Tour getroffen werden. Das Ziel ist bis Mitternacht geöffnet.

 Die Große Weserrunde wird von begeisterten Langstreckenradlern organisiert, die ihre Leidenschaft mit anderen teilen und auch mit dieser anstecken wollen. Die Stadt Rinteln, die Stadtwerke Rinteln sowie das Touristikzentrum Westliches Weserbergland unterstützen dabei diese Idee.

 Jeder Radfahrer, der sich von der Idee der Großen Weserrunde angesprochen fühlt, ist eingeladen mitzufahren. „Angesichts der gerade beginnenden Saison für das Radfahren ist noch ausreichend Gelegenheit, die Kondition für die Teilnahme aufzubauen“, so Tolksdorf. „Es gibt bei der Großen Weserrunde keine Zeitnahme und keine Platzierungen, die einen Leistungsdruck mit sich bringen.“

 Weitere Informationen sind im Internet unter www.weserrunde.de sowie im Veranstaltungsflyer zu finden, der unter anderem bei dem Veranstalter und den Partnern erhältlich ist. Auf der Homepage des Touristikzentrums www. westliches-weserbergland.de können Übernachtungsarrangements und Rahmenprogramm angefragt und gebucht werden, so dessen Geschäftsführer Matthias Gräbner. Bis nach Göttingen und über einen führenden Fahrradhersteller werde schon jetzt mit Flyern für dieses Event geworben. Tolksdorf: „Es wäre schön, wenn es zu einer Tradition würde.“

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