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DKMS-Aktion an Rintelner Schule

Tyisierung für Knochenmarkspende DKMS-Aktion an Rintelner Schule

Leben retten – unter diesem Motto standen zwei Projekte der Berufsbildenden Schulen (BBS). Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Am Ende des ersten Projekts konnten 1000 Euro für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) gespendet werden.

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Die Klasse 11 A überreicht die Spende an die DKMS.

Quelle: peb

Rinteln. Am Ende des zweiten Projekts ließen sich 130 Schülerinnen und Schüler typisieren.

 Die Klasse 11A der einjährigen Berufsfachschule Wirtschaft mit dem Schwerpunkt Handel boten im Rahmen eines Eventmarketings auf dem Felgenfest Bratwürstchen und Getränke an. „Die Schüler organisierten den Auf- und Abbau der Würstchenbude und der Cocktail-Bar, waren von 7.30 bis 21 Uhr bei brütender Hitze ohne Pause im Einsatz und betreuten außerdem noch eine Hüpfburg“, freuten sich die betreuenden Lehrer Reinhard Waldeck und Udo Struckmeier über das riesige Engagement der jungen Leute. Am Ende kam ein Erlös von 1000 Euro heraus, der gestern dem Vertreter der DKMS, Markus Artmeier, übergeben wurde.

 Die Schüler des 12. Jahrgangs des Beruflichen Gymnasiums „Gesundheit/Pflege“ haben im Rahmen eines Projektes unter Leitung von Studienrätin Hildegard Ahmann eine Registrierungsaktion zur Stammzellenspende vorbereitet, an der gestern in den Berufsbildenden Schulen Rinteln 130 Schülerinnen und Schüler teilnahmen. Schulleiter Herbert Habenicht zeigte sich von dem Einsatz überwältigt und begeistert und dankte den Schülern für ihr Engagement.

 Nach der Scheckübergabe informierte Artmeier über das Prozedere der Registrierungsaktion. „Es tut nicht weh und es fließt auch kein Blut“, nahm er den Schülern die Angst.

 Schon in den ersten zwei Jahren könne man im Fall einer Knochenmarkspende Kontakt zu dem Patienten aufnehmen. „Das geschieht anonym über die DKMS“, sagt Artmeier. „Danach wird das Geheimnis gelüftet. Man kann sich Briefe schreiben, Fotos austauschen und sich sogar treffen. Bei solchen Begegnungen spielen sich unglaubliche Szenen ab. Man wird von den Gefühlen regelrecht übermannt, liegt sich in den Armen und weint vor Freude. Um so etwas erleben zu dürfen, kann ich nur jedem raten, sich in die Knochenmarkspenderdatei aufnehmen zu lassen.“

 Ein Wangenabstrich mit Wattestäbchen reicht schon für eine Typisierung.

pr.

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