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„Das Leben mit den Augen der anderen sehen“

Rinteln / Demografie „Das Leben mit den Augen der anderen sehen“

Mit einem ersten Impuls-Projekt, wie die neu angestellte Demografiebeauftragte Linda Ruppel von der Stadt Rinteln es nennt, möchte sie Jung und Alt wieder enger zusammenführen.

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So oder ähnlich können die Weihnachtsbilder aussehen. Hier: Der Marktplatz mit Weihnachtsbeleuchtung um 1960.

Quelle: pr.

Von Philipp Killmann. Alle Rintelner sind demnach aufgerufen, ihr Fotos zukommen zu lassen, die in irgendeiner Form mit Weihnachten zu tun haben.

 Das könne eine Betriebs- oder eine Familienfeier sein oder einfach Eindrücke aus der Weihnachtszeit in und um Rinteln. Am Sonnabend, 30. November, sind dann alle Rintelner eingeladen, in ihr „Mehrgenerationenhäuschen“ auf dem Weihnachtsmarkt zu kommen, um sich die dort ausgestellten Bilder anzusehen, einander kennenzulernen und auszutauschen.

 Das „Mehrgenerationenhäuschen“ wird zunächst aus einer 16 Quadratmeter großen Holzhütte der Stadt bestehen und soll vor allem eine Begegnungsstätte darstellen, erklärt Ruppel.

 Außer an den dort ausgestellten Bildern arbeite sie gemeinsam mit dem Familienzentrum an weiteren Angeboten – wie Bastelnachmittagen und Sing- und Lesestunden, die in der Zeit des Weihnachtsmarktes stattfinden sollen.

 Weiter mit einbezogen werden sollen auch Rintelner Pflegezentren, Altenheime, Seniorenvereine und Kindergärten. So steht in Kooperation von Seniorenzentrum Azurit und Kindergarten Krankenhagen am 30. November etwa ein Keksverkauf auf dem Programm.

 „Die ausgestellten Bilder sollen dem Betrachter Gelegenheit geben, das Leben mit den Augen der anderen zu sehen“, erklärt Ruppel. Wie leben Familien damals und heute zusammen? Wie feiern sie Weihnachten? Was schenkt man sich? Gleichzeitig gebe es Raum für eigene Kurzgeschichten, aufgeschriebene Erinnerungen oder auch Wünsche – „persönlich, aber auch für die Stadt Rinteln“.

 Ziel des Projektes sei es, aufzuzeigen, was sich geändert hat. Als einfaches Beispiel nennt Ruppel Weihnachtsgeschenke. „Früher wurde vielleicht eher ein Holzspielzeug verschenkt, während heute eine Playstation unter dem Weihnachtsbaum liegt“, sagt sie. „Darüber mehr zu erfahren, kann für alle Generationen interessant sein und das Verständnis füreinander fördern.“

 Speziell für die jüngeren Besucher könne so ein Erfahrungsaustausch dazu dienen, mehr über die eigenen Wurzeln zu erfahren: „Wie wurde Rinteln zu dem, was es heute ist?“

 Für Ruppel selbst ist das Projekt auch ein erster großer Schritt an die Öffentlichkeit, um sich als Demografiebeauftragte vorzustellen. „Ich möchte als Ansprechpartnerin mit Rinteln ins Gespräch kommen und das Projekt nutzen, mit dem Rintelner Leben in Kontakt zu kommen“, sagt sie.

 Die Fotos können bis Mittwoch, 27. November, entweder persönlich eingereicht, auf dem Postweg an die Stadt Rinteln – zu Händen von Linda Kristin Ruppel, Klosterstraße 19, 31737 Rinteln, E-Mail an lk.ruppel@rinteln.de – geschickt werden. Nach der Ausstellung gehen die Originale wieder an den Besitzer zurück.

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