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Das Warten hat ein Ende

Erweiterterte Kindertagesstätte Das Warten hat ein Ende

Lachende Kinder, das Klappern von Geschirr und heitere Gespräche – diese bunte Geräuschkulisse hat sich beim Tag der offenen Tür der evangelischen Kindertagesstätte in der Steinberger Ortsmitte geboten.

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Dank dem Anbau ist auch mehr Raum für Kreativität.

Steinbergen. von Mona Ohms

Anlass für das fröhliche Treffen war der Tag der offenen Tür in der evangelischen Kindertagesstätte, an dem auch der neue Anbau und die umgestalteten Räumlichkeiten vorgestellt wurden.

Das Programm begann mit einem abwechslungsreichen Familiengottesdienst unter der Leitung von Pastor Stephan Strottmann, in dem die Kinder auch eine ganz eigene Version des Kinderlieds „Wer will fleißige Handwerker seh’n“ zum Besten gaben. „So ein Schatz, so ein Schatz, endlich haben wir mehr Platz“ – mit dieser letzten Liedstrophe zeigten sie ihre große Freude über die abgeschlossenen Bauarbeiten und ihren neuen, modernen Anbau.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, sagte Kita-Leiterin Martina Meyer. „Endlich haben wir den Platz, den wir schon lange gebraucht haben. Es war vorher einfach viel zu klein für die insgesamt 59 Kinder.“

Großes Kinderrestaurant für warme Kiche

Vor den Umbaumaßnahmen haben die Kinder keinen eigenen Raum zum Schlafen gehabt, weshalb immer wieder Feldbetten auf- und abgebaut werden mussten. Auch die Toiletten- und Waschräume seinen viel zu klein gewesen und es habe kein separates Esszimmer gegeben. „Jetzt gibt es ein großes Kinderrestaurant, in dem die Kleinen auch mittags warm essen können. Wir haben endlich genügend Platz und können den Kindern viel mehr pädagogische Angebote bieten“, erzählte Meyer.

Die Kinder haben nun eine neue Leseecke, einen eigenen Schlafsaal und sogar eine Puppenecke. „Wir Mitarbeiter freuen uns auch besonders über die neue Akustikdecke, die für eine viel angenehmere Lautstärke sorgt“, schmunzelt Meyer. Auch einen Pausenraum für die Mitarbeiter hatte es vor den Bauarbeiten nicht gegeben.

In den letzten Jahren gab es immer wieder Diskussionen um die Zukunft der Kita, sogar von einem Standortwechsel war sie Rede gewesen. „Wir sind sehr froh, dass die Tagesstätte im Herzen von Steinbergen bleiben konnte und so weiter einen Mittelpunkt bildet. Einzig um die nun leer stehende Grundschule ist etwas schade, da die Lage hier direkt neben der Kita ein guter Übergang für die Kinder war“, sagte Pastor Strottmann.

Trotz dieses Wermutstropfens überwog am Sonntag jedoch klar die Freude. Bei strahlendem Sonnenschein gab es im neuen Kinderrestaurant ein großes Kuchenbuffet, auf dem gesamten Gelände waren Spielstationen für die Kinder aufgebaut und die neuen Räumlichkeiten konnten ausgiebig besichtigt werden. Überall wurde gemalt, gebastelt, geknetet und im Sand gespielt. Kein Wunder also, dass noch bis spät in den Nachmittag hinein fröhliche Kinderstimmen durch Steinbergen hallten.

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