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Das erste Baby in der Prince Rupert School

Flüchtlinge in Rinteln Das erste Baby in der Prince Rupert School

Das kleine Neugeborene weiß nichts von den Strapazen, die seine Eltern auf sich genommen haben, um schließlich in der Notunterkunft Prince Rupert School in der Weserstadt Zuflucht zu finden.

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„Gesundheit, und dass sie immer in Frieden, in einem friedlichen Land leben kann, anders als es ihre Eltern erlebt haben“, wünschen Yemen Hasan und Ali Kassem ihrem ersten Kind.

Quelle: tol

Rinteln. Yemen Hasan und Ali Kassem sind froh, dass ihre Tochter nach der beschwerlichen Flucht aus dem Libanon nach Deutschland am Donnerstagnachmittag gesund und munter im Klinikum Minden zur Welt gekommen ist. Es ist das erste Baby einer Familie, die in der Prince Rupert School lebt.

 Die Kleine – für einen Namen haben sich die jungen Eltern noch nicht entscheiden können – wiegt 3150 Gramm, misst 51 Zentimeter und ist glücklicherweise kerngesund. „Gott sei Dank“, sagt Ali Kassem erleichtert mit Blick auf den beschwerlichen Weg über die Türkei, die Ägäis und den Balkan hierher. „Wir hatten auf der Flucht fast zehn Tage lang nichts zu essen.“ Er fürchtete um die Gesundheit seiner Frau und seines ungeborenen Kindes.

 Yemen Hasan und Ali Kassem wünschen sich für ihre Tochter „Gesundheit und, dass sie immer in Frieden, in einem friedlichen Land leben kann, anders als es ihre Eltern erlebt haben“, sagt Ali Kassem.

 Der junge Vater, er ist 23 Jahre alt, hat übrigens in dem von Flüchtlingen aus der Prince Rupert School inszenierten Theaterstück „Albtraum“ (wir berichteten) mitgewirkt. Er zeichnete bei der Aufführung des Stücks für das Licht verantwortlich. pk

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